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Die sechste Abteilung. Wesen, die ganz von Sexualität und Degeneration beherrscht werden  132. Die sechste Abteilung. Außer den eben beschriebenen Abteilungen gibt es noch eine Abteilung von Wesen innerhalb des Gebiets der Gefühlskategorie. Diese besteht aus solchen Wesen, deren Gefühlsleben ganz vom sexuellen Zustand verschlungen wird, d.h. daß ihr Gedankenleben und Interesse ganz von ihrer Sexualität beherrscht wird. Viele dieser Wesen, die geerbt haben oder auf andere nicht selbsterworbene Weise wirtschaftlich unabhängig geworden sind, gehen somit von der einen Verliebtheit zur anderen, von einer Ehe zur anderen und sind gleichzeitig damit Stammgäste in Nachtclubs, Tanzlokalen und Bordellen. Ihre Sexualität ist unersättlich, ist ein Laster geworden, das andere Laster in seinem Kielwasser führt, wie Schlemmerei und Trunkenheit. Der geschwächte und angestrengte Körper muß Stimulans haben: Alkohol, Wein, Morphium, Kokain, Tabak, Opium usw. Für andere Wesen innerhalb derselben Abteilung zeigt sich ihre alles beherrschende Sexualität in Perversität und Ausschweifungen jeder Art, die sich bis zum Mord und zu Verletzungen erstrecken. Wieder bei anderen und weniger wohlhabenden Wesen hat sich deren unersättliche Sexualität sogar bei beiden Geschlechtern in Prostitution ausgewirkt, die wieder Abscheu vor reeller Arbeit zur Folge hat, oder einem Zustand, der oft zum Vagabundieren, zu Heimatlosigkeit, zu Verbrechen, Lebensüberdruß und zuweilen zu Selbstmord führt. Wir haben also hier Degeneration in Reinkultur. Bei den Wesen der sechsten Abteilung wird der neue Weltimpuls auf keinen besonderen Widerstand stoßen, aber er wird bei dem Hauptteil in ihrem gegenwärtigen Leben kein besonderes Interesse erzeugen. Erst wenn sich in kommenden Leben die angeborenen Reaktionen aufgrund der jetzigen zerstörenden Lebensweise, so wie später im Livets Bog beschrieben, für jedes einzelne dieser Wesen in einem mißgestalteten und chronisch kränklichen Körper mit gebrechlichen Nerven und schwachem Gehirn, mit völliger oder teilweiser Geistesschwäche auswirken, dann wird diese direkte Sprache des Lebens dem Wesen gegenüber als schließliche und endliche Wirkung eine im nachfolgenden Leben angeborene dämmernde Sehnsucht nach einem göttlichen Dasein haben. Und dann werden die Analysen des neuen Weltimpulses und seine Anleitung für dieses Wesen aktuell werden, und der "verlorene Sohn" befindet sich wieder auf dem Weg zum "ewigen Vater".


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