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8. Kapitel
Entwicklung
Der Lebewesen Erleben des Daseins wird als Verwandlung oder Entwicklung wahrgenommen  266. Wie wir im vorigen Kapitel zeigten, ist jede Form von Erleben des Daseins von den Grundenergien abhängig, d.h. von verschiedenartiger Vibration oder Bewegung. Und da Bewegung wiederum nur als identisch mit Verwandlung existieren kann, ist der Lebewesen gesamtes Erleben des Daseins also dasselbe wie Verwandlung. Diese Verwandlung geht nach bestimmten ewigen Gesetzen vor sich und bekommt dabei eine bestimmte feste Form oder einen entsprechenden ewigen Charakter; sie fängt an, von den Erdenmenschen als identisch mit jener Realität erkannt zu werden, die wir "Entwicklung" nennen. Die Entwicklung oder dieser Verwandlungsprozeß wird wieder als ein Zustand vernommen oder wahrgenommen, durch welchen das Lebewesen von einer weniger zu einer mehr vollkommenen Form des Daseins verwandelt wird. Dieser Verwandlungsprozeß wird u.a. dadurch sichtbar, daß jedes Lebewesen sich selbst eingestehen muß, daß es weder das vollkommenste noch das unvollkommenste Wesen ist, das es gibt, sondern daß es Wesen gibt, die sowohl schöner, klüger und sich des Daseins bewußter sind als es selbst – als auch Wesen, die weniger klug, weniger schön und in ihrer Lebensweise primitiver auftreten. Da die Wesen sich jedoch von einem primitiven Zustand zu einer vollkommeneren Form des Erlebens des Dasein entwickeln, bedeutet das in Wirklichkeit, daß die gegenwärtige Lebensweise oder der gegenwärtige Manifestationszustand der Wesen nur ein einstweiliges Stadium in diesem Verwandlungsprozeß ist, das von einem noch vollkommeneren Stadium abgelöst wird – und so fort in alle Ewigkeit. Dies bedeutet also wiederum, daß es im Dasein eine Unzahl von Stadien gibt, welche die Lebewesen durchmachen müssen; diese Stadien werden jedoch von den Wesen nicht gleichzeitig durchgemacht. Deshalb sehen wir wie sie in bezug auf Vollkommenheit voneinander abweichen, da einige gerade im Augenblick Stadien betreten, die andere erst zu viel späteren Zeitpunkten erreichen werden, wie es auch Wesen gibt, die diese Stadien in einer schon längst verschwundenen Vergangenheit durchgemacht haben. Wenn die Wesen im Charakter, in der Denk- und Handlungsweise voneinander abweichen, so daß einige mit einem sogenannten guten Charakter, andere mit einem schlechten, einige als sogenannte "Verbrecher", andere als "Heilige" hervortreten, oder wenn wir das Dasein in einem größeren Format sehen und dabei Zeuge dessen werden, daß einige Wesen zum "Pflanzenreich", andere zum "Tierreich" und wieder andere zum "Menschenreich" gehören, dann beruht das also nur darauf, daß sich alle diese Lebewesen im beschriebenen ewigen Verwandlungsprozeß hintereinander befinden. Dies bedeutet wiederum, daß Wesen, deren Manifestationen heute Pflanzen ausmachen, einmal Tiere sein werden, daß Tiere in bezug auf diesen Prozeß der Vervollkommnung einmal zu Menschen werden, daß Wesen mit einem schlechten Charakter oder Wesen, die in ihrem gegenwärtigen Leben als "böse" angesehen werden, einmal "gut" sein werden, wie auch Wesen, die jetzt schwach begabt sind, einmal in kommenden Leben höchst intellektuell hervortreten werden.


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