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4. Kapitel
Die Schöpfung eines internationalen Weltreiches
Resumee der vorherigen Kapitel  69. Durch die voranstehenden Kapitel haben wir nun einen Überblick über die Weltsituation bekommen, so wie sie sich für die Erdenmenschheit um 1930 formt. Wir haben gesehen, daß die herkömmliche Auffassung der Menschen über das Dasein veraltet ist. Und da diese Auffassung ja ihrer Moralbildung zugrunde liegt, bedeutet das, daß die Erdenmenschen, was ihre Moral betrifft, zur Zeit eine Krise erleben – eine Krise, die bereits zum beschleunigten Untergang der alten Rache- und Eroberungskultur geführt, die Augen der Erdenmenschen von alten Traditionen und altem Aberglauben abgewendet und ihre Sehnsucht auf eine neue und bessere Kultur gerichtet hat, auf eine reinere, militär- und kriegsfreie Auffassung vom Leben, auf eine Welt voller Geist, Kunst und Liebe.
      Weiter wurden wir in den vorherigen Kapiteln Zeuge der hinter aller Kultur- und Bewußtseinsschöpfung liegenden, führenden göttlichen Kräfte, deren höchste Analyse wir – unter dem Begriff des "Schöpfungsprinzips" – herleiten können als Hauptfaktor in der namenlosen Realität, die wir später im Livets Bog unter dem Begriff "X2" kennenlernen werden. Wir erwähnten, daß sich diese Kräfte in Form von Rhythmen oder Impulsen äußerten, die jeder für sich, stets eine neue geistige Basis und damit eine neue und bessere Kultur für die Wesen hinterließen. Wir lernten außerdem, daß die gegenwärtige geistige Basis oder die Weltreligionen der Erde von einem solchen Impuls ausgegangen sind, der nun erschlafft oder veraltet, daß ein neuer Impuls deshalb schon dabei ist, sich geltend zu machen, und daß die Erdenmenschen dabei sind, den Untergang einer Weltkultur und die Geburt einer Weltkultur zu erleben.
      In diesem Kapitel wollen wir nun dazu übergehen, die direkteren Umstände oder die lokalen Einzelheiten in dieser großen Umwälzung innerhalb des Bewußtseinslebens der Erdenmenschheit zu beleuchten. So wollen wir hier solche Realitäten aufzeigen, die in der erdenmenschlichen Gesellschaft unvollkommen und deshalb im Rückgang sind, und jene, die in der Entwicklung sind, solche, die zum Leiden und zum Schmerz geführt haben, und diejenigen, die zum Glück und zur Harmonie führen oder die der absolut unfehlbare Weg zum Weltfrieden sind.


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