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(639-1052) 
 
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Das Ich als ein Fazit, das nicht in Maß und Gewicht zum Ausdruck gebracht werden kann. Die Erlebensfähigkeit als unterlegene Eigenschaft  687. Bezüglich des Ichs sind wir schon hier zu einem Fazit gelangt, das nicht als identisch mit einem Wirkungsgrad existiert und daher niemals und in keinem Fall als Maß oder Gewicht bezeichnet werden könnte. Es repräsentiert an sich weder einen festen, flüssigen oder gasförmigen noch einen geistigen Zustand und ist daher für die rein materialistische Forschung gleich – Nichts. Und wir wären gezwungen, dem materialistischen Forscher, der behauptet, es existiere nicht, Recht zu geben, wenn nicht gerade alle existierenden Energien in ihrer Zusammenarbeit – in Gestalt der Natur, in Gestalt der Erscheinung unserer Mitwesen, in Gestalt unseres eigenen Organismus – in dem Erkennen unserer eigenen unerschütterlichen Erlebensfähigkeit resultierten. Dieser Erlebensfähigkeit, die wieder nur als die fundamentalste Realität in jedem Lebewesen und als die greifbarste Tatsache für jeden Erdenmenschen und für Wesen auf einer noch höheren Entwicklungsstufe existieren kann, können wir ja niemals absprechen, eine unterlegene Eigenschaft zu sein.
      Aber wem ist sie unterlegen? Ja, das muss doch die Realität oder dasjenige "Etwas" sein, das durch sie erlebt. Zu verleugnen, dass dort "etwas" ist, was sie benutzt, ist doch dasselbe wie, sich jener Tatsache entgegenzustellen, die das Erleben unseres eigenen Lebens an sich ausmacht.


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