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(639-1052) 
 
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"Gottes Abbild" kann nicht durch zeitliche Erscheinungen ausgedrückt werden, sondern tritt als Wesen in Wesen, Organismen in Organismen auf und macht damit für uns die Mitwesen und die Umgebung zu etwas von "Gottes Abbild" und Gegenwart  700. "Gottes Abbild" kann also nicht durch ein Bild in gewöhnlichem Sinne ausgedrückt werden, genauso auch nicht durch irgendeine andere zeitliche Erscheinung, denn diese ist ja erschaffen und damit zeitbegrenzt. Jede solche Erscheinung kann nur eine gewisse Zeit existiert haben. Da aber "Gottes Abbild" ewig existiert, erstreckt es sich somit über das hinaus, was eine solche zeitbegrenzte Erscheinung oder ein zeitliches Ding ausdrücken kann. Daher kann "Gottes Abbild" nur durch etwas ausgedrückt werden, was ewig existiert, nämlich das Prinzip Wesen in Wesen, Organismen in Organismen oder Dinge in Dingen. Nur dieses eine Prinzip kann Gottes rein physischen, fleischlichen Körper und sein rein materielles Hervortreten oder Anwesendsein im Raum ausdrücken. Und nur dieses eine Bild kann es zur Tatsache machen, dass "wir in ihm leben, uns bewegen und sind". Irgendein anderes Bild von Gott ist vergänglich und kann damit nur ein vergängliches Ding ausdrücken. Dieses vergängliche Ding als Gott zu bezeichnen ist Götzenverehrung und kann somit nur von den Wesen geleistet werden, die sich noch im Embryozustand der wahren Gottesverehrung befinden und für die Gott noch ein Glaubensbegriff oder ein gefühlsmäßiges Dogma ist ohne irgendeine Verbindung mit der logischen Einsicht, die die großen überlieferten Wahrheiten zu wissenschaftlichen Tatsachen machen.
      Wie wir hier gesehen haben, kann "Gottes Abbild" nicht irgendein einzelnes Lebewesen sein, sondern es wird aus sämtlichen existierenden Lebewesen gebildet. Da wir aber normalerweise nicht existieren können, ohne auf die eine oder andere Weise materiell oder seelisch an unsere Mitwesen gebunden zu sein, heißt das also, dass wir nicht leben können, ohne auf die eine oder andere Weise materiell oder seelisch an Gott gebunden zu sein. Diese Mitwesen, an die unser Leben auf diese Weise gebunden ist, gleichgültig ob diese Verbindung angenehm oder unangenehm ist, stellt also etwas von "Gottes Abbild" dar, ist für uns etwas von Gottes materieller und seelischer Gegenwart, ist Gottes Antwort auf unsere selbstsüchtigen und selbstlosen Wünsche, Sehnsüchte und Ziele, ist Gottes Demonstration dessen, was wir tun sollen und was wir nicht tun sollen, wenn wir den Wunsch haben, unser Glück zu stabilisieren und ein vollkommenes Erleben des Lebens zu erschaffen, das wieder dasselbe ist wie ein vollkommenes Zusammensein mit Gott oder diesem unserem ewigen Vater.


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