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Was wir durch die Analyse der Talententwicklung sahen  747. Durch unsere Analyse der Entwicklung der Talente konnten wir sehen, wie sich das rein praktische Leben mit den großen Faziten als natürliche Realität verbindet und dadurch zum höchsten Ausdruck für eine in kulminierender Gerechtigkeit und Liebe hervortretende, geniale, göttliche Schöpfermacht wird. Und durch diese Analyse der Entstehung der Talente haben wir gesehen, in welcher Weise das derzeitige Leben und Schicksal des Wesens ein vollkommenes, durch die Handlungsweise, Wünsche und Sehnsüchte des Wesens in einem früheren Leben geformtes, fortwährendes Erleben des Lebens ist. Und wir haben dadurch des Weiteren gesehen, wie das Wesen auf diese Weise mit seiner derzeitigen Handlungsweise, seinen derzeitigen Wünschen und Sehnsüchten bereits beginnt, sein zukünftiges Schicksal in kommenden Leben zu gestalten und zu prägen. Wir haben gesehen, dass die Tatsache, dass die Wesen in Stufen hervortreten oder einer Entwicklung unterworfen sind, nicht dafür bestimmt ist, glücklichere Verhältnisse für "zukünftige" Wesen zu schaffen, sondern ausschließlich nur, um für die jetzt lebenden Wesen selbst in ihrem "eigenen" Schicksal in kommenden Leben lichte und vollkommenere Verhältnisse zu schaffen. Und damit wurde das Schicksalsproblem der Wesen hundertprozentig als etwas sonnenklar oder offensichtlich, was mit jener Gerechtigkeit oder Liebe in kulminierendem Kontakt steht, mit der die Natur in allen anderen Erscheinungen ihre Macht offenbart. Wir haben gesehen, dass die unwiderstehliche Sehnsucht nach einer höheren bewusstseinsmäßigen Position oder einem vollkommeneren Dasein, die in jedem Wesen steckt, dadurch einen Sinn bekommt, denn diese Sehnsucht kann dadurch befriedigt werden und kann es bleiben. Das Wesen, das sich eine solche Position gewünscht, auf eine solche Befriedigung hingearbeitet und darauf trainiert oder in dieser Richtung geübt hat, kann also das Erleben dieser Befriedigung nicht versäumen, selbst wenn sein derzeitiger physischer Organismus untergeht.


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