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Die Gottheit wird zur Tatsache. Uns wird der Zugang zur Gottheit eröffnet und wir können mit ihr reden, wie man mit seinem Nächsten redet. Unser Nächster ist das Sinneswerkzeug der Gottheit uns gegenüber  753. Und mit dem Erleben einer so verschwenderischen Fülle an kulminierender Intellektualität sowohl in den Schatten- als auch in den Lichtregionen wurde darüber hinaus für uns eine lebendige wirkliche Gottheit zur Tatsache. Ohne Gedanken, Willen oder Bewusstsein kann keine Intellektualität manifestiert werden. Intellektualität kann nur als Bewusstseinseigenschaft existieren. Wenn das Universum kein Bewusstsein wäre, dann wäre ja jede Form von Intellektualität in seiner Manifestation absolut unmöglich. In der Lösung des Lebensmysteriums sind wir also der wirklichen lebendigen wahren Gottheit und ihrer besonderen Bewusstseinsentfaltung uns gegenüber sowie unserer eigenen Reflexion auf diese Entfaltung begegnet. Wir haben erlebt, dass unser Leben eine persönliche Kommunikation mit der Gottheit war. Ja, uns wurde der Grund oder das Fundament dafür gelegt, dass diese unsere Kommunikation mit der Gottheit oder das, was wir unser Schicksal nennen, beginnen kann, ein lebendiges bewusstes Gespräch mit diesem unserem ewigen Vater zu werden, und unser ganzes Dasein somit ein bewusstes persönliches Zusammensein mit ihm werden kann, ein lebendiger gegenseitiger Gedankenaustausch werden kann, der genauso persönlich und lebendig ist wie jener, der zwischen einem normalen physischen Vater und seinem Sohn stattfindet. Ja, uns wurde der Zugang dazu eröffnet, auf eine Art mit der Gottheit persönlich zusammenzuleben, auf die wir sonst normalerweise nur mit unserem Nächsten zusammenleben. Gott wurde sogar in Fleisch und Blut sichtbar, da wir entdeckten, dass er eben dieser unser Nächster war und dass seine Stimme, seine Rede an uns, seine Liebe, Erziehung und sein Unterricht wie auch die Erbauung ausschließlich nur durch diesen Nächsten manifestiert werden kann. Was wir also diesem Nächsten gegenüber tun, tun wir Gott gegenüber. Erschweren wir diesem Nächsten das Leben, so erschweren wir der Gottheit die Erfüllung unserer eigenen Wünsche, Sehnsüchte und Ziele, denn Gott kann diese Erfüllung nur durch unseren Nächsten manifestieren. Unser Nächster ist das Manifestationswerkzeug der Gottheit, ihr Organismus, ihre physischen Sinnesorgane und ihr physisches Bewusstsein.
      Da dies vor uns lebendig wurde, wurde der Weg aus der Finsternis, die in Wirklichkeit nur unsere eigene Unwissenheit ist, also offenkundig und damit leichter zugänglich und gut passierbar. Dass wir diesen Nächsten lieben sollen wie uns selbst, wurde selbstverständlich, da dies nämlich auch die einzige Art und Weise war, auf die wir mit dem Urheber des Universums in wirklichen Kontakt kommen und ihm unsere Liebe zeigen konnten. Die Sinne unseres Nächsten sind die absolut einzigen, durch die die Gottheit unsere Existenz, unsere Wünsche und Sehnsüchte überhaupt wahrnehmen oder spüren kann. Was wir unserem Nächsten gegenüber tun, das tun wir wie schon gesagt der Gottheit gegenüber. Und was wir der Gottheit gegenüber tun, kann sie nicht umhin uns zu beantworten. Das Liebesgesetz wirkt so verschwenderisch im eigenen Körper Gottes, dass die überlieferten Wahrheiten "Was der Mensch sät, wird er ernten" – "Bittet, dann wird euch gegeben" – "Sucht, dann werdet ihr finden" – "Klopft an, dann wird euch geöffnet" zu wissenschaftlichen Tatsachen wurden.


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