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Die Unsterblichkeit der Lebewesen - Inhaltsverzeichnis   

 

 
Die Unsterblichkeit der Lebewesen
1. Kapitel
Nur durch das Erkennen der Unsterblichkeit der Lebewesen wird die Gerechtigkeit in den glücklichen oder unglücklichen Schicksalen dieser Wesen offenbart
Wenn die Menschen wirklich die Gerechtigkeit im Weltall, die Gerechtigkeit im Leben der Menschen, die Gerechtigkeit im Leben der Tiere, die Gerechtigkeit in allen unterschiedlichen Formen von unglücklichen Schicksalen, die das Leben der Lebewesen von heute repräsentiert, verstehen können sollen, ist es eine absolute Bedingung, dass man verstehen muss, dass alle Lebewesen als unsterblich hervortreten, d.h., dass sie hinter ihren vergänglichen physischen Organismen eine höhere in strahlenförmiger oder psychischer Materie hervortretende ewige Struktur besitzen, in der sie das Leben ohne den physischen Organismus erleben können. Sie können also in dieser psychischen oder kosmischen Struktur jede Form des Untergangs des physischen Organismus überleben. Das Wesen kann durch diese geistige Struktur wieder bei dem physischen Fortpflanzungsprozess zur Schaffung und Entwicklung des kleinen Embryos im Mutterleib mitwirken, der der neue Organismus in seinem neuen physischen Erdenleben werden soll. Da jeder Organismus also ein "erschaffenes Ding" ist, muss dieser wieder vergehen. Aber kraft seiner kosmischen oder psychischen Struktur überlebt das Wesen also wie gesagt den Untergang seines Organismus und setzt sein Erleben des Lebens in der geistigen oder psychischen Welt fort, bis die Bedingungen dafür, dass es wieder aufs Neue in der materiellen Welt geboren werden kann, eintreten. Und auf diese Weise setzt das Wesen einen gewissen Bereich seines ewigen Daseins in Form von physischen Wiedergeburten fort, bis es eine gewisse Vollkommenheit in Denken und Verhaltensweise erreicht hat.


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