Stern-Symbol im Menü


Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Ziff.:  
(1-288) 
 
Erweiterte Suche
   

 

Wenn die Stoffe aus geistiger Energie bestehen. Die Gedankenklimate der irdischen Wissenschaft bestehen aus Schwere- und Intelligenzenergie sowie latenter Gefühlsenergie und sind deshalb "materialistischer" Natur. Der Erdenmensch ist den geistigen Daseinsebenen gegenüber ein "schlafendes Wesen", solange seine Wissenschaft nur physischer Natur ist. Die unbewußten Geisteskörper des Erdenmenschen sind identisch mit seinem Unterbewußtsein. Wenn die unterbewußten Körper zu Tagesbewußtsein werden  181. So wie alle anderen geschaffenen Realitäten im Dasein aus Stoffen oder Materien zusammengesetzt sind, sind auch Gedanken oder Gedankenklimate aus Stoffen zusammengesetzt. Da aber diese Stoffe geistiger Natur sind, nennen wir sie nicht Stoffe. Hier bezeichnen wir die Stoffe als "Kräfte", "Energien", "Strahlen", "Wellen", "Aura" usw. Im Livets Bog bezeichnen wir alle Formen von Stoff mit dem Begriff "Energie", da es überhaupt keine Form von Stoff gibt, die ihrer tieferen Analyse nach nicht mit Vibrationen oder Bewegung identisch ist, und da Bewegung nicht existieren kann, ohne Ausdruck für Energie zu sein. Die Gedankenklimate, die das irdische Wissen oder die irdische Wissenschaft bilden, bestehen hauptsächlich aus "Intelligenzenergie" und "Schwereenergie", basiert auf einer noch fast primitiven "Gefühlsenergie". Diese Wissenschaft ist deshalb von rein materialistischer Art, d.h. ein Wissen, das durch die materielle Wahrnehmung erreicht wird und das deshalb nur ein Wissen über die materielle oder physische Daseinsebene sein kann. Da aber das Leben oder Dasein außer der physischen Ebene, wie wir später sehen werden, auch aus fünf anderen Formen von Daseinsebenen besteht, in denen das Bewußtseinsleben nicht physischer Natur ist und deshalb nicht mit physischen Sinnen wahrgenommen werden kann, ist der Erdenmensch diesen Daseinsebenen gegenüber in der Realität im selben Grad ein schlafendes Wesen, wie seine Wissenschaft noch Ausdruck für die erstgenannte Kombination der Bewußtseinsenergien oder ein Resultat davon ist. Da aber in der Körper- oder Bewußtseinskombination des Erdenmenschen, wie wir auch später sehen werden, ein selbständiger Organsatz oder Körper für jede der genannten Daseinsebenen existiert und da diese Körper hauptsächlich aus der besonderen Grundenergie zusammengesetzt sind, welche die Daseinsebene beherrscht, zu der sie gehört, ist der Erdenmensch sich also des Teils seiner eigenen Körperkombination ganz unbewußt, der nicht aus physischer Energie besteht und deshalb außerhalb der physischen Wahrnehmung liegt. Dies bedeutet also wieder, daß er von den sechs Manifestationskörpern nur in einem klar tagesbewußt ist, nämlich dem physischen. Die übrigen Körper nimmt er nicht wahr, beginnt aber, einen solchen existierenden Bewußtseinsteil zu ahnen und bezeichnet diesen mit dem Begriff "Unterbewußtsein". Aus diesem "Unterbewußtsein" ist jedoch der physische Körper hervorgewachsen und zum "Tagesbewußtsein" geworden, wodurch das "Tier" entstand. Und aus diesem "Unterbewußtsein" wächst nun ein neuer Körper zum Tagesbewußtsein heran, nämlich der, durch den das "Tier" als "Mensch" ersteht, und derart fortsetzend, bis alle sechs Körper des Wesens in das klare Licht des Tagesbewußtseins gekommen sind. Wenn ein solcher Körper in das Tagesbewußtsein eingeht, bedeutet das also, daß das Wesen mit Hilfe dieses Körpers beobachten und wahrnehmen kann und damit in entsprechendem Grad in einem permanenten wachen und klaren Bewußtseinszustand die Daseinsebene erfahren oder erleben kann, zu der der betreffende Körper gehört. Als der physische Körper im Wesen zu Tagesbewußtsein wurde, begann es also, die physische Ebene erleben zu können, begann, das Tierreich erleben zu können, zu dem die Erdenmenschenzone ja gehört. Auf dieselbe Weise wird das Wesen, wenn der Körper für die genannte Grundenergie, d.h. die "Gefühls-" oder "Liebesenergie", die ja den wahren Menschenkörper ausmacht, in das Tagesbewußtsein eingeht, beginnen, das Menschenreich zu erleben. Und auf diese Weise wird das Wesen immer höhere Daseinsebenen erleben, nachdem die unterbewußten Körper allmählich zum Tagesbewußtsein werden.


Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.