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Die Fähigkeit des Wesens, sich auf der Basis des Erfahrungsmaterials aus früheren Leben neue Körper zu bilden. Die Natur des Schicksals des Wesens als "glücklich" oder "unglücklich" basiert auf seinen Erfahrungen. Die Fähigkeit des Wesens, seine Handlungsweise zu schulen, als Bedingung für seine Fähigkeit, sich normale Körper zu bilden. Warum es notwendig war, hier auf die gegenwärtigen Themen einzugehen  283. Wie schon vorher berührt, erlebt das Lebewesen das Dasein mit Hilfe von verschiedenen wechselnden Körpern, wovon jeder dem Wesen einen entsprechenden, speziellen Sinneshorizont erleben läßt. Da jeder dieser Körper Gegenstand für Verschleiß und Alter ist, müssen sie dauernd erneuert werden. Und wir werden dabei Zeuge dessen, daß das Wesen diese seine Sinneshorizonte nicht in einem permanenten Zustand erlebt, sondern daß das Erleben jedes einzelnen Horizonts dauernd abgebrochen werden muß oder einstweilig zum Stillstand kommt, weil eben für einige Zeit der für das Erleben des betreffenden Horizonts tragende Körper untergegangen ist und der neue Körper für denselben Horizont noch nicht so weit in seinem Dasein oder in seiner Entfaltung fortgeschritten ist, daß er den betreffenden Teil des Bewußtseins des Wesens tragen kann. So kommen wir hier zur Erkenntnis dessen, daß das Wesen in sich eine Fähigkeit hat, neue Körper zu bilden, nachdem die alten verschleißen oder altern. Diese Schöpfungsfähigkeit ist, wie wir in späteren Abschnitten sehen werden, eine ebenso ewige Realität wie das Lebewesen selbst, an das sie gebunden ist, aber der größte auslösende Faktor oder Regulator hierbei zeigt sich dem kosmischen Sehen als identisch mit dem gesamten, selbsterlebten Erfahrungsmaterial des betreffenden Wesens. Dies bedeutet also, daß die Fähigkeit des Wesens, sich einen neuen Körper aufzubauen, von seinem gesamten Erfahrungsmaterial gefördert wird, das es sich durch seine früheren Körper derselben Kategorie angeeignet hat und dessen Existenzzeit nun also für das betreffende Wesen als identisch mit einem früheren Leben zu bezeichnen ist.
      Da es somit das Erfahrungsmaterial des Wesens aus früheren Leben ist, das die Grundlage für seine jetzigen Körper bildet, hängt die Qualität und das Aussehen dieser Körper damit vom Charakter dieses Erfahrungsmaterials ab. Mit anderen Worten, die jetzigen Körper der Wesen stehen und fallen mit ihren Erfahrungen aus früheren Inkarnationen und bewirken damit die Natur ihrer jetzigen Schicksale als "glücklich" oder "unglücklich".
      Auf die gleiche Weise bilden die gegenwärtigen Erfahrungen und Lebensweise auch die Grundlage für sein Schicksal in kommenden Leben.
      Wie man in späteren Abschnitten sehen wird, ist es deshalb für das Lebewesen nicht ohne Interesse, seine tägliche Handlungsweise zu beobachten und zu schulen, damit diese in Kontakt mit den ewigen Gesetzen für das Dasein kommt, denn sonst setzt man die Qualifikationen seiner Schöpfungsfähigkeit für kommende Leben herab, ja sogar bis zu einem solchen Grad, daß man eine Zeit lang ganz außerstande ist, sich normale Körper zu bilden. Wenn Wesen geistesschwach, geisteskrank, als Krüppel, Invaliden oder mit großer Kränklichkeit in ihren physischen Körpern geboren werden, dann zeigen sich alle diese Realitäten dem kosmischen Sehen als Folge einer höchst unvorteilhaften Lebensweise in einem früheren Dasein. Wie aber das Wesen durch seine jetzigen Handlungen seiner Bewußtseinsposition in kommenden Leben schaden oder sie herabsetzen kann, so kann es selbstverständlich auch mit einer in Harmonie mit den Gesetzen für das Dasein stehenden, feinen und abgestimmten Lebensweise diese seine Position in einem zukünftigen Dasein erhöhen.
      Wir wollen uns hier nun nicht mehr mit diesen Problemen weiter beschäftigen, da sie ihre Spezialerklärung in späteren Abschnitten bekommen. Aber es war notwendig, in Verbindung mit dem Thema der "Weg des Lebens" ein kleines Resümee über die tragenden Realitäten in der Schaffung der Körperkombination der Lebewesen zu machen und damit dem Wahrheitssucher die notwendige Vorkenntnis zu geben, damit er die nachfolgende Beleuchtung jener Realitäten verstehen kann, die bewirken, daß Wesen auf derselben Entwicklungsstufe sich in Form verschiedener Arten manifestieren können.


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