Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Siehe das Symbol Nr. 1 im neuen Fenster. |
| Tag und Nacht des ewigen Lebens |
45. Quer durch die Treppenformation geht eine kegelförmige Figur, die das Verhältnis zwischen der finsteren und der lichten Ausstrahlung des Schöpfungsprinzips in einem Spiralabschnitt darstellen soll.
Die violetten Felder an den Seiten sollen die später im Livets Bog geschilderte kosmische Realität X2 vorstellen, in welcher das Schöpfungsprinzip in seiner höchsten Analyse als Hauptfaktor mündet.
Zwischen diesen Feldern sehen wir, wie die lichte Ausstrahlung des Schöpfungsprinzips, die durch die lichte, helle Zeichnung von der Mitte des Reiches Nr. 5 dargestellt ist, wo sie am höchsten ist oder kulminiert, durch die Reiche Nr. 6 und 1 weitergeht und nun in dauerndem Abnehmen ist, um inmitten des Reiches Nr. 2 in ihrer am meisten latenten Form hervorzutreten, wonach sie durch die Reiche Nr. 3 und 4 wieder zunimmt und eine neue Kulmination in einem neuen Reich Nr. 5 erreicht.
Folgen wir der finsteren Ausstrahlung des Schöpfungsprinzips, die auf dem Symbol durch die schwarze Farbe dargestellt ist, sehen wir, daß sie ihre Kulmination dort hat, wo die lichte Ausstrahlung latent ist, und ihre latente Form dort hat, wo die lichte Ausstrahlung ihre Kulmination hat.
Das Dasein formt sich dabei für die Lebewesen als wechselnde Perioden des Erlebens von Licht und Finsternis.
Und eine Entwicklungsspirale mit ihrer lichten und finsteren Hälfte wird somit als der Wesen höchstes Erleben des Prinzips "Tag und Nacht" zu bezeichnen sein.
Die Entwicklungsspiralen sind also als Tage und Nächte des ewigen Lebens zu betrachten.
Solche "Tage" haben nur sechs "Stunden", aber jede einzelne "Stunde" macht nicht weniger aus als eines der vorhin genannten Reiche oder Daseinsebenen.
Diese "Stunden" haben wieder ihre Tausende von "Minuten", deren jede als einzelnes lokales Leben des Lebewesens zu markieren ist.
Die "Sekunden" in diesen Minuten sind wieder als die einzelnen Lebensjahre des Wesens zu identifizieren.
Durch die oben genannten Zeilen haben wir eine erste schwache Ahnung von dem kolossalen Zeitpanorama erhalten, das eine Entwicklungsspirale repräsentiert. So haben wir vor uns ein Panorama, dem gegenüber die allgemeinen, größten Zeitbegriffe der Lebewesen sich ins rein Mikroskopische verlieren. Diese "Spiraltage" sind daher auch die absolut einzige Zeiteinteilung, die in kosmischen Wahrnehmungsperspektiven angewendet werden kann. |
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