Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Das Eine, was not tut | 6. Da ja nicht alle Wesen im Besitz desselben Wissens sind, weichen sie in ihrer Wechselwirkung mit der Natur voneinander ab und erhalten somit ein höchst unterschiedliches Schicksal oder Dasein. Und eben auf Grund der dadurch entstandenen Kette verschieden gearteter Schicksale oder Daseinsformen können wir das Aufsteigen der Wesen aus der Finsternis zum Licht konstatieren, wie uns ja auch bei vollkommener Kenntnis über diese Kette klar wird, woher wir kommen, – wohin wir gehen, – wer wir sind und wie wir leben müssen, um unsere eigene Energieentfaltung mit den von der Natur gegen uns gerichteten Manifestationen in Einklang zu bringen und uns selbst damit zum Gegenstand des absoluten Glücks zu machen. Da dieses Glück oder das vollkommene Schicksal für das Individuum also von einer absolut wahren Kenntnis über die tiefsten Gesetze und ewigen Grundprinzipien des Daseins und damit von der Kenntnis über den Sinn des Lebens selbst abhängt, ist die Aneignung einer solchen Kenntnis für den – kosmisch gesehen – noch unbewußten Erdenmenschen identisch mit "dem absoluten Einen, was not tut". |
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