Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Die Stammväter der Erdenmenschen. Das Tierreich als der "Garten Eden" |
80. Dieser Kampf der Erdenmenschen für das Vereinen des Rechts mit der Macht findet statt, seit die helle Ausstrahlung des "göttlichen Schöpfungsprinzips" auf die Erde einzuwirken begann, und wird jetzt, gerade aufgrund der gegenwärtigen Erfahrungen der Menschheit und des neuen Weltimpulses, anfangen, sich stürmisch zu entwickeln oder in einem Tempo vor sich gehen, das um ein vielfaches schneller ist als das jetzige.
Dieser Kampf hat sich also aus dem tierischen Selbsterhaltungstrieb entwickelt, der bedingt, daß sich "jeder selbst am nächsten" ist, eben weil innerhalb des Tierreiches kein anderes Schutzprinzip existiert. Im tierischen Selbsterhaltungstrieb existiert, wie schon früher gesagt, kein Rechtsbegriff. Nur die Macht allein dominiert. Und die Wesen, die in größtem Ausmaß qualifiziert waren, das obengenannte Prinzip zu fördern, mußten notwendigerweise siegen und Herr über die übrigen Wesen im Tierreich werden. Diese erstgenannten Wesen wurden die Stammväter der gegenwärtigen Erdengemeinschaft. Sie wurden ihr "Adam" und ihre "Eva". Und da sie noch keinerlei Unterschied zwischen "Gut" und "Böse" kannten, sondern vollkommen von dem einen Begriff oder Instinkt "jeder ist sich selbst am nächsten" beseelt waren, und dies wieder in der betreffenden Entwicklungszone das Gesetz fürs Dasein war – das sie nicht übertreten konnten, weil sie noch nicht genug dazu entwickelt waren – lebten sie "paradiesisch", d.h. im Kontakt mit ihrem Reich. Und da dieses Reich ja das Tierreich war, wurde es somit für alle diese Wesen ein "Garten Eden". |
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