Stern-Symbol im Menü


Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Ziff.:  
(1-288) 
 
Erweiterte Suche
   

 

Ein absolut geistiges Wissen als religiöse Grundlage für alle Erdenmenschen  91. Die geistige Basis, auf der alle Erdenmenschen zusammenfinden können, kann also kein religiöser Glaube sein, sondern muß religiöses Wissen sein. So wie zwei plus zwei für alle Menschen auf der ganzen Erde vier ist, muß die höchste und wichtigste Analyse des Lebens auch internationaler Natur oder für alle Menschen gleich sein. Solange sie das noch nicht ist, solange Katholiken glauben, daß das Weltall katholisch ist, die Muslime, daß es muslimisch ist, Buddhisten, daß es buddhistisch ist, Juden, daß es jüdisch ist usw., ist dies nur der Ausdruck dessen, daß die religiöse Grundlage dieser genannten Völker nicht zu Wissen geworden ist, sondern vielmehr nur als eine von Wünschen und Begehren dieser Völker geprägte Vorstellung hervortritt; denn andernfalls würde sie genau wie die Summe von zwei plus zwei internationaler Natur sein. Ein absolutes Wissen oder eine absolute Wissenschaft, d.h. eine Tatsachenanalyse, kann nicht nationaler oder individueller Natur sein, denn dann ist sie nicht wirkliches Wissen, sondern träte dagegen nur als identisch mit einer Vermutung oder Vorstellung über eine eventuell existierende Tatsache hervor. Wenn es Wesen gäbe, die z.B. glaubten, zwei plus zwei sei drei, fünf, sechs oder sieben usw., dann wäre jedes dieser Fazite keine Wissenschaft, sondern nur eine individuelle Vermutung über die wirkliche Natur oder Existenz der Antwort. Sie wäre auf dem besonderen Feld Ausdruck für eine mangelhafte Begabung und müßte geändert werden, wenn die genannte Vermutung zu Wissenschaft erweitert würde und das wirkliche Fazit, die Zahl vier, dadurch zum Vorschein käme. Während die zuerst genannten Zahlen Ausdruck individueller Vorstellungen waren und geändert werden mußten, ist die Zahl vier im gegebenen Fall Ausdruck für die Analyse der Tatsache und kann nicht geändert werden. Zwei plus zwei ist im ganzen Universum und zu allen Zeiten vier, während die anderen der genannten Fazite nur innerhalb einzelner, besonderer, von Unwissenheit aufrechterhaltener Bewußtseinsgebiete existieren. So wie die Erkenntnis des Fazits von zwei plus zwei geändert werden mußte, solange sie nur eine fehlerhafte oder unvollkommene Vorstellung war, ist es auch mit der Erkenntnis der Erdenmenschen über das höchste Mysterium des Lebens oder über die ewige Wahrheit. Sie entspricht in noch großem Ausmaß dem Glauben, daß zwei plus zwei drei, fünf, sechs oder sieben usw. sei, und wird sich dabei in entsprechendem Ausmaß als individuelle unvollkommene Vorstellungen über die Wahrheit oder das wirkliche Fazit des Lebens entpuppen, die wiederum zu Religion für diejenigen Völker geworden sind, mit deren Auffassung sie in Harmonie waren. Darum wird dieses Fazit für einige Wesen katholisch, für andere buddhistisch usw., je nach der Auffassungsfähigkeit der betreffenden Wesen. Aber ebenso wenig wie das wirkliche Fazit von zwei plus zwei individuell sein kann, katholisch sein kann, muslimisch sein kann, ebenso wenig kann die wirkliche Analyse der höchsten Gesetze oder der ewigen Wahrheit des Lebens individuell, morgenländisch oder abendländisch sein. Die ewige Wahrheit oder die absolute Analyse des Lebens ist dieselbe im ganzen Universum, ist dieselbe für alle Wesen, unabhängig von ihren Vorstellungen oder Vermutungen über sie, gleichgültig, ob diese sie kennen oder nicht. Und es ist diese ewige und unveränderliche Analyse der Wahrheit, es ist dieses Fazit der gesamten Manifestation des Lebens, aller Bewegungen, aller Vibrationen, die alle Erdenmenschen, alle Völker kennen müssen, akzeptieren müssen. Nur dies allein hat die erforderliche Stabilität in sich, um Frieden innerhalb der Menschheit einer ganzen Welt zu schaffen, um den geistigen Kurs eines ganzen Planeten hin zu den ewigen Regionen zu richten, zu den Zinnen der Alliebe, des Glücks und des Lebens.


Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.