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(289-638) 
 
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Die kosmische Chemie ist noch keine Tagesbewußtseinsfunktion so wie die physische Chemie. Und das Individuum muß deshalb alles als "sterblich" betrachten  325. Es gibt also Stoff, der in seiner Bewegung derart hervortritt, daß es dem Menschen möglich ist zu sehen, daß er Leben ausdrückt, während es einen anderen Stoff gibt, dessen Bewegungsart nicht so hervortritt, daß er das Besondere derjenigen Dinge ausdrückt, die für den unwissenden Menschen das Kennzeichen für Leben sind. Es ist diese letztere Art, die wir als "mineralisch" bezeichnen, während wir die erstere als "vegetabilisch" oder "animalisch" bezeichnen. Während die Menschen in ihren Laboratorien und in ihrem praktischen Leben rein gehirnmäßig mit den "mineralischen" oder "leblosen" Stoffen arbeiten und entsprechende "leblose" Resultate erschaffen, können sie noch nicht in höherem Grad tagesbewußt mit den beiden anderen genannten "lebenden" Stoffen arbeiten und neue "lebende" Resultate erzeugen, d.h. lebende Organismen oder Körper und Körperteile.
      Die kosmische Chemie der Erdenmenschen ist also nicht im Tagesbewußtsein zu Hause, ist noch keine offensichtliche Gehirnfunktion wie die physische Chemie. Dies bedeutet also wiederum, daß sich diese Wesen in ihrer offensichtlichen, tagesbewußten Funktion in Wirklichkeit nur mit der "leblosen" Materie beschäftigen, und die Welt muß folglich in entsprechendem Grad auf den Daseinsebenen dieser Wesen als eine "leblose" oder "tote" Welt aufgefaßt werden.


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