Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Die Mutterenergie oder die siebte Kraftquelle des Ichs |
357. Indem ich auf Symbol Nr. 9 verweise, wo eine Übersicht über die Entfaltung dieser sechs Grundenergien und über deren Relation zueinander gegeben wird, will ich noch kurz die siebte Grundenergie berühren, durch die die Ewigkeitsnatur des Ichs bedingt ist und seine Schicksalsauslösung stattfindet.
Während die erstgenannten Energien das Material für die zeitlichen Organismen oder Körper, für Mentalität, Erleben und Schöpfung sind, bildet die siebte Grundenergie dagegen das Material für alles, was beim Ich von Ewigkeitsnatur ist, für alles, was von einem Leben zum anderen überführt werden soll, wie Fähigkeiten, Anlagen und Talente. Sie ist somit die Grundlage für alles, was dem Wesen in seinen zeitweiligen Leben "angeboren" ist. Kraft dieser Energie wird auch der Rhythmus ausgelöst, der es dem Wesen ermöglicht, sich auf der ewigen "Spiralreise" oder in dem ewig wechselnden Erleben von "Intellektualität" und "Unintellektualität" und in dem hieraus folgenden Erleben von Liebe bzw. Haß zu befinden. Diese Energie reguliert die Rhythmen der anderen Energien, so daß jede von ihnen eine größte und eine kleinste Entfaltung bekommt, d.h. daß jede eine Kulmination in ihrer Entfaltung hat, wo sie die anderen beherrscht, und einen latenten Zustand, wo sie sich nur in sehr geringem Grade geltend macht. Wie schon gesagt, ist das Überbewußtsein des Ichs sowie das Schicksalselement und die Talentkerne aus der siebten Grundenergie erschaffen. Mit ihrer Hilfe wird der Körper aufgebaut, durch den sich das Ich zum Herrn über jede andere der sechs Grundenergien machen kann und mit deren Hilfe es sein Unterbewußtsein sowie alles übrige Hervortreten und alle übrige Manifestation erschaffen kann. Da diese Energie also in Wirklichkeit das Grundfundament des Ichs für die Anwendung der übrigen Energien bildet, und da jene ihr auf bestimmte Weise untergeordnet sind, hat diese siebte große Kraftquelle des Ichs hier den Namen "Mutterenergie" erhalten. |
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