Lesen und suchen im Das Dritte Testament
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| Das "Elternprinzip" ist in der "göttlichen Welt" latent. Die Sinneserlebnisse sind in der physischen Welt indirekt und nur in der höchsten Welt der Spirale direkt |
373. Während die vier unterphysischen Körper direkt auf das Gebot der Gedanken oder des Willens hin entstehen, sind die beiden physischen Körper von schwierigerer und für den Gedanken unhandlicherer Natur.
Daher kann die Erschaffung dieser beiden Körper nur mit Hilfe von schon existierenden physischen Körpern vor sich gehen, d.h. durch das "Elternprinzip".
Aus diesem Grunde kann z.B. der Erdenmensch nicht geboren werden oder zur Welt kommen, d.h. sich einen physischen Körper erschaffen, ohne die Hilfe zweier schon in der physischen Welt existierender Körper, die zwei andere Wesen innehaben, in Anspruch zu nehmen.
Die Besitzer dieser beiden Körper werden also "Vater" und "Mutter" des betreffenden Wesens.
Hier in der "göttlichen Welt" ist das "Elternprinzip" jedoch latent. Denn die Materie gehorcht dem "Schicksalselement" des Wesens ja unmittelbar. Mit Hilfe des "Elternprinzips" gelingt es dem Wesen, sich seinen physischen Körper zu erschaffen. Und mit diesem Körper ist es imstande, die schwere physische Materie zu bearbeiten, teils direkt, mittels des physischen Körpers selbst, und teils mit Apparaten oder Maschinen, die es ebenfalls mit Hilfe des physischen Körpers zu konstruieren und zu schaffen vermag. Dieser physische Körper und diese physischen Schöpfungen können aber nur mit Hilfe der geistigen Körper geführt und beherrscht werden. Die Entstehung der letztgenannten Körper geschieht ausschließlich direkt durch das "Schicksalselement" und die "Talentkerne" wie auch jede andere Manifestation in denselben Materien und Stoffen, aus denen diese Körper erschaffen sind. Die Manifestation des Wesens wird dadurch zu einer direkten und einer indirekten Offenbarung oder Sichtbarmachung. Das Erleben oder Wahrnehmen des Lebewesens muß daher ebenfalls direkt und indirekt geschehen. Im täglichen physischen Dasein, wo das Wesen nur durch Mineral-, Pflanzen- und Tierformen sichtbar werden kann, sehen wir also nur den indirekten Ausdruck für die Schöpfungskraft und Willensauslösung des Wesens. Aber hinter dem physischen Dasein existiert somit ein direktes Dasein, das ausschließlich auf dem direkten Ausdruck des Gedankens und Willens des Wesens oder auf seiner Lust zur Manifestation und zum Dasein beruht. Die Spirale wird dadurch in zwei Abschnitten sichtbar, nämlich in einem für direktes und in einem für indirektes Erschaffen und Erleben. Von diesen beiden Abschnitten kennt der Erdenmensch nur den, in dem das indirekte Erleben und Schaffen stattfindet. Dieser Abschnitt wird die "physische Welt" genannt. Diese Welt beruht also in überwiegendem Maße auf "Schwere" und "Gefühl" (Feuer und Kälte), die wiederum jeglicher physischer Verdichtung und Auflösung der Materie zugrunde liegen. Als Folge ihrer verdichteten und schweren Natur bildet diese Materie die Grundlage für die Entwicklung der Denkfähigkeit des Wesens. In dieser Materie treten Denkfehler oder Unvollkommenheiten des Bewußtseins nicht annähernd so drastisch, gefährlich und unheilvoll auf, wie es in der Spiralzone der leichten Materien der Fall wäre, falls die Entwicklung dort stattfände. Erst wenn das Individuum die schweren Materien auf vollkommene Weise handhaben kann, werden seine Manifestationen von Harmonie und Schönheit im Abschnitt der Spirale für direkt wirkende Gedankenmanifestationen erstrahlen und funkeln. |
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