Stern-Symbol im Menü


Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Ziff.:  
(289-638) 
 
Erweiterte Suche
Siehe das Symbol Nr. 9 im neuen Fenster.    

 

In der "göttlichen Welt" fühlt sich das Wesen als sein eigener "fester Punkt". Das Erleben, "den Lauf vollendet" zu haben und Gottes "Abbild, ihm gleichend" geworden zu sein  386. Die Lebewesen in der "göttlichen Welt" brauchen also nicht "zu verreisen", um zu Freunden und Bekannten oder zu anderen Orten und Zeiten zu kommen. So etwas gibt es nur in der physischen Welt, da das "Reisen" in Wirklichkeit nur darin besteht, den physischen Organismus des Wesens an einen anderen Ort zu bringen. Da sich das Wesen in der höchsten Welt aber nicht der groben physischen Materie bedient, sondern einen Organismus aus Materie besitzt, die den Gedanken direkt gehorcht, und da sein Überbewußtsein der "feste Punkt" für diese Materie ist, ist das "Reisen" in der himmlischen Welt ein Erlebnis oder eine Empfindung, die der in der physischen Welt genau entgegengesetzt ist. Das besagt also, daß sich das Ich in den höchsten Sphären der Spirale als der "feste Punkt" im Universum fühlt; die gleiche Empfindung, die Gott selbst haben muß. Dies hat wiederum unweigerlich zur Folge, daß eine Bewegung nicht das Ich selbst, sondern ausschließlich die Materie berühren kann. Folglich muß jegliches Erleben darin bestehen, daß die Materien, also die Welten, die Wesen, alles Erschaffene, alles, was es überhaupt an Stoff gibt, wie vorher beschrieben zum Ich kommen müssen und nicht das Ich zu den Materien. Dies ist das höchste Erleben von Majestät. Dies ist das Erleben dessen, "den Lauf vollendet zu haben", was in diesem Fall heißt, zwei Abschnitte der Spirale – "Einwicklung" und "Aus-" oder "Entwicklung" – zu Ende gebracht zu haben.
      Die Wesen in der "göttlichen Welt" kulminieren also in den Endergebnissen der Entwicklung. Hier wird das Blühen des Lebens in seiner allerhöchsten Form offenbart. Die Materie gehorcht dem geringsten Gebot oder Wunsch des Wesens. Seine Schöpfungsfähigkeit ist die Kulmination von Vollkommenheit. Sein Organismus oder seine Körperform ist hier unendlich variabel. Sie ist zu der vollkommenen Klarheit der Gedankenmanifestation, der Reinheit der Schöpfung und Mannigfaltigkeit der Fähigkeiten emporgewachsen, die das Wesen zur Erfüllung des von Gott beabsichtigten Zieles macht. Ja, der Gottessohn ist hier im wahrsten und tiefsten Sinne des Wortes durch den Segen seiner Schöpferkraft "fruchtbar" geworden und durch die Variationen seines Organismus zahlreich und durch sein "Einssein mit dem Vater" "erfüllt er die Erde" (die Gesetze), und er hat sich damit die Welt, d.h. die Materie, "untertan" gemacht. Wahrhaftig, hier tritt das Lebewesen absolut vollständig "als Abbild Gottes, ihm gleichend" hervor.


Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.