Lesen und suchen im Das Dritte Testament
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| "Edle" und "unedle" Metalle in der Gedankenwelt. Weshalb die "Zeit alle Wunden heilt" |
399. Aber nicht nur die erfahrene vollkommene Konsequenz, die die finsteren Erlebnisse im Bewußtsein des Wesens hinterließen, macht das Wiedererleben der vergangenen Zeiten in der Zone des "tötenden Prinzips" zu leuchtenden Erlebnissen.
Der Umstand, daß die tötenden Materien die "unedlen" "Metalle" der geistigen Welt sind und wie die irdischen unedlen Metalle leicht vergänglich oder unbeständig sind, bewirkt ja, daß jene Teile der Erlebnisse des Wesens in der finsteren Zone, die aus "edlen" "Metallen" der geistigen Welt aufgebaut waren, d.h. Sympathie oder Liebe zu den Mitwesen, übrigbleiben.
Ebenso wie das irdische Gold nicht vom Rost verzehrt werden kann, können auch die aus den "edlen" "Metallen" bestehenden vergangenen Erlebnisse im Tierreich oder in der "Hölle" nicht vergehen, sondern werden umso leuchtender und funkelnder, je mehr sie von dem Belag aus den rostenden oder leicht vergänglichen Materien befreit werden.
Dieser Umstand bewirkt schon hier auf der physischen Ebene, daß die "Zeit alle Wunden heilt".
Den meisten ist es eine Tatsache, daß die Erinnerungen immer in einem schöneren Licht erstrahlen als die Wirklichkeit, deren Wiedererleben sie sind, und daß dieses Licht umso stärker wird, je größer der Zeitraum ist, der seit dem Erleben der Wirklichkeit vergangen ist. Deshalb sind alle Erinnerungen im "Seligkeitsreich" außerordentlich leuchtend. Sie sind ja alle Wiedererlebnisse des Lebens und der Details aus vergangenen Zeiten. In diesem Reich gibt es keine bewußten "Neuerlebnisse". Das Wesen ist sich hier ja nicht der "äußeren Welt" bewußt. Alle tagesbewußten Erlebnisse können daher hier nur Erinnerungen oder Wiedererlebnisse von schon früher erlebten Zuständen sein. |
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