Lesen und suchen im Das Dritte Testament
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| Das "Seligkeitswesen" sieht, wie sich die tierischen Kampfmethoden zur Genialität zugunsten des Prinzips "jeder ist sich selbst am nächsten" entwickeln. Dies bildet wiederum die Grundlage für die Existenz der "Hölle", des "tötenden Prinzips". Die "Hölle" verursacht wiederum ihren eigenen Untergang im Bewußtsein des Wesens, wobei der "wahre Mensch" zur Realität wird und das Leben eine Form annimmt, die außerhalb der Interessenssphäre des "Seligkeitswesens" liegt, weil es von dieser Lebensform in der "göttlichen Welt" gesättigt ist |
404. Obwohl auch diese "Abnormität" auf himmlischen Kräften oder höheren Grundenergien in der Spirale, wie Gefühl und Intelligenz, beruht, offenbaren ihre Folgen nicht unmittelbar das Nahen eines himmlischen Reichs.
Im Gegenteil, das Wesen wird mit seinem durch Jahrtausende und aus vielen vergangenen Leben ererbten tierischen gewohnheitsmäßigen Neigungen nicht so schnell fertig.
Da diese Bewußtseinsform auf Macht statt auf Recht beruht, wird das "Seligkeitswesen" nun in seiner Erinnerungswelt Zeuge des allerhöchsten Triumphes dieser Bewußtseinsform.
Durch seine weit fortgeschrittenen physischen Fähigkeiten und durch sein hierauf beruhendes, umfassendes Können bringt der fortgeschrittene Embryo-Mensch seine noch tierischen Tendenzen zu flammender Kulmination.
Da das Wesen noch keinen besonderen Grad von Hochintellektualität, d.h. von wahrem Wissen über die Liebesmoral des Universums, entwickelt hat, kann seine Moral nur die sein, daß "jeder sich selbst am nächsten ist".
Und es ist klar, daß sich bei einer solchen Auffassung seine ganze Schöpfung und geniale Entfaltung ausschließlich zugunsten der Entwicklung der tierischen Kampfmethoden gestalten, die wiederum für die Befriedigung seiner egoistischen Begierden von Vorteil sind.
Da diese Begierden auf Reichtum, Ehre und Ruhm gerichtet sind, damit der Urheber dieser Begierden von den bewundernden Mitwesen gefeiert und angebetet werden kann, entsteht hier die Grundlage für Neid, Haß und Verfolgung seitens der gleichgesinnten und dadurch konkurrierenden Mitwesen.
Das "Seligkeitswesen" sieht weiterhin, wie dieser Zustand schließlich allgemeingültig wurde und dadurch die Grundlage für die entsetzliche Schreckensperiode mit Tod und Untergang bildete, die wir "Hölle" nennen, die wiederum den Untergang des "tötenden Prinzips" im Bewußtsein des Wesens zur Folge hatte und damit seine Identität und Geburt als "wahrer Mensch" zur Realität machte. Hier hält das "Seligkeitswesen" mit der Konzentration in seiner "inneren Welt" inne, denn nun beginnt die Vollkommenheit oder das schöne, angenehme Dasein, von dem es ja durch sein gerade erst abgeschlossenes Dasein in der "göttlichen Welt" vollkommen gesättigt ist. Wir müssen uns hier daran erinnern, daß das Wiedererleben der niedrigeren Zonen der Spirale durch das "Seligkeitswesen" ja in großem Ausmaß auf dem Kontrast dieser Zonen zu der verschwenderischen lichten himmlischen Welt beruht, die das Wesen eben verlassen hat, weil es von dieser Welt völlig gesättigt war. |
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