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(289-638) 
 
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Der Erdenmensch und das "Seligkeitswesen" sind Kontraste. Die Anknüpfung dieser Wesen an eine "aufwärtsgehende" bzw. "abwärtsgehende" Bahn  405. Das "Seligkeitswesen" weicht somit dadurch vom Erdenmenschen ab, daß ihm der Gedanke an die himmlischen Welten keine besondere Inspiration oder Freude geben kann, sondern für dieses Wesen eher den Inbegriff von Langeweile und somit gewissermaßen eine Art Finsternis darstellt. Dagegen ist eine solche Einstellung für den fortgeschrittenen Erdenmenschen nahezu unfaßbar, dessen Bewußtseinstendenzen ja von einer ungeheuren Sehnsucht nach einem höheren und besseren Bewußtseinszustand und nach einer schöneren und reineren Welt getragen werden, weil er in seinem irdischen Zustand von allen Schrecken des "tötenden Prinzips" in Gestalt von Krankheit, Unfällen, Krieg und Verstümmelungen übersättigt ist. Das "Seligkeitswesen" und der Erdenmensch sind somit in ihren Sehnsüchten und Zielen Gegensätze. Der Erdenmensch befindet sich auf der "aufwärtsgehenden Bahn", während sich das "Seligkeitswesen" auf der "abwärtsgehenden Bahn" in der Spirale befindet.
      Wie wehmütig das von tötenden Materien bis zum Überdruß gesättigte "aufwärtsgehende" irdische Wesen dies auch stimmen mag, so kann es, wenn es Hochintellektualität besitzt, doch nicht umhin, sich bei dem Gedanken an diese göttliche Anordnung im Universum glücklich zu fühlen, denn ohne sie wäre ein ewiges Fortbestehen des Lebens eine völlige Unmöglichkeit.


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