Lesen und suchen im Das Dritte Testament
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| Das Gleichnis vom "verlorenen Sohn" und das "Seligkeitswesen". Die Intellektualität des "Seligkeitswesens" ist im Absterben begriffen. Das "Seligkeitsreich" ist der Anfang einer kosmischen Ruhezone für die Intellektualität des Wesens | 407. Das "Seligkeitswesen" ist in der "äußeren Welt" aber nicht tagesbewußt. Es ist sich nur seiner "inneren Welt" wach bewußt, d.h. der Erinnerungen an die vergangenen Zonen und Sphären der ausgelebten Spirale. Mit dem erwachenden Interesse an diesen Zonen haben wir hier die allerhöchste Entfaltung dessen vor uns, was durch das Gleichnis vom "verlorenen Sohn" symbolisiert wird. Der Gottessohn ist hier im Prinzip aufgrund seines erwachenden Interesses am Lebensprinzip der vergangenen Zonen im Begriff, in seinem Bewußtsein seinen göttlichen Vater zu verlassen. Das bedeutet wiederum, daß sich das Wesen durch sein zunehmendes Interesse an Unintellektualität oder Primitivität und mit seiner Sehnsucht hiernach immer mehr von dem wirklichen Wissen entfernt, das es in der "göttlichen Welt" besaß. Dies wird außerdem noch durch den Umstand kräftig unterstützt, daß das Wesen im "Seligkeitsreich" gar nicht in der "äußeren Welt" wahrnehmen kann und damit davon abgeschnitten ist, "neues Wissen" zu erleben. Die Intellektualität des Wesens "stirbt" gewissermaßen ab. Mit seinem zunehmenden Interesse an der "inneren Welt" "verwelken" seine Fähigkeiten, sich in der "äußeren Welt" zu manifestieren. Aber auch dies ist göttlich. Denn ohne diesen Zustand könnte das Wesen niemals ausruhen. Sein Erleben des Lebens wäre eine ewige ununterbrochene Kette von Manifestation oder Arbeit. Damit könnte niemals jener Gegensatz zu Arbeit oder Energieentfaltung entstehen, der die Arbeit oder Energieentfaltung zu einem Genuß des Erlebens machen kann. Das "Seligkeitsreich" ist somit der Beginn einer Art von kosmischer Ruhe- oder Schlafzone für die Intellektualität des Wesens. |
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