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(289-638) 
 
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Weshalb man die dunklen, physischen Himmelskörper als kalte und tote Welten bezeichnet hat. Der Erdball ist in seiner Spirale weiter als die Sonne in ihrer  420. Wir haben auf diese Weise eine "makrokosmische Embryobildung" erlebt. Wir haben verfolgt, wie der "makrokosmische Same" (die Sternennebel) zu immer komplizierteren Systemen wurde, ja diese Systeme wurden sogar so vollkommen, daß wenigstens eines von ihnen (die Erde) zu einem Organismus wurde, dessen Mikrowesen u.a. Menschen waren, d.h. Wesen mit weit fortgeschrittener Denk- und Forschungsfähigkeit, Wesen mit einer beginnenden Hochintellektualität, Wesen, die anfangen können, die Natur ihres eigenen Makrowesens und ihre eigene Identität als unsterbliche oder ewig existierende Gottessöhne zu erforschen und damit zu erleben. Wir haben also einen Entwicklungsprozeß gesehen, der sich in der Tat wie ein Feuer bildete, das gelöscht wurde. Dies hat natürlich auch im höchsten Grade mit dazu beigetragen, den Menschen die Aneignung des richtigen oder absoluten Weltbildes zu erschweren. Da die Erdenmenschen seit undenklichen Zeiten nicht umhin konnten, die Sonne als Licht- und Wärmequelle, ja als wirkliche Quelle allen physischen Lebens zu empfinden, weil sich den physischen Sinnen immer dort Finsternis und Kälte zeigten, wo die Kraft der Sonne nicht hinkam, wurde diese Lebensquelle von den Menschen der Vorzeit in außerordentlich großem Ausmaß als die Gottheit selbst verehrt.
      Es kann wohl ohne Übertreibung gesagt werden, daß selbst einzelne Pioniere der modernen Forschung die Sonne oder die Sonnen als Welten betrachtet haben, die von einer viel höheren Natur sind als die kalten und dunklen physischen Welten, und daß sie diese Himmelskörper als Heimat von Wesen ansahen, die einen viel höheren intellektuellen Rang einnehmen als diejenigen, die zu beherbergen die kalten physischen Planeten bestimmt sind. Und lehrt die moderne Forschung heute nicht, daß diese kalten Planeten "sterbende" oder "tote" Welten sind? Es ist doch ganz natürlich, daß die Forschung zu diesem Ergebnis kommen muß, solange sie sich noch auf rein äußere irdisch-physische Erscheinungen stützt und nicht die unsichtbare kosmische Ursachenwelt hinter den höheren physischen Welten oder das Leben in ihnen kennt. Sie wird daher ein Opfer derselben Illusion, die die Allgemeinheit bitterste Tränen weinen ließ, nämlich die Illusion vom "Tode". Aber es gibt keinen größeren Irrtum als diesen eben genannten Gedankengang. Genauso wie das Lebewesen nicht tot ist, weil es sich nicht mehr in seinem physischen Körper befindet, ist auch ein Himmelskörper nicht tot, weil er keine physische Sonne mehr ist. Ganz im Gegenteil, wir werden nun Fälle sehen, wo sie sogar die Sonne als Ausdruck für Leben bei weitem in den Schatten stellen. Es ist natürlich richtig, daß der physische Körper des Lebewesens in seiner Natur aufgelöst wird, wenn er vom Ich verlassen wird, und daß die kalten physischen Himmelskörper ebenfalls der Auflösung entgegengehen, wenn diese von den in ihnen existierenden Ichs verlassen werden. Das, was wir als "Monde" bezeichnen, sind in der Regel solche "Leichen" von Himmelskörpern. Aber was wir hier hervorheben wollen, ist, daß das Ich eines Himmelskörpers diesen nicht deshalb verlassen hat, weil er nicht mehr als Sonne, sondern als "abgekühlter" Himmelskörper existiert. Im Gegenteil, ein solcher "abgekühlter" Himmelskörper wird ja gerade das vornehmste Werkzeug des betreffenden Himmelskörper-Ichs für die Entfaltung von "Intellektualität" auf der physischen Ebene.
      Wenn wir z.B. unseren eigenen Planeten, die physische Erde, betrachten, dann ist es ganz offensichtlich, daß sich durch den physischen Erdkörper ein ungeheurer Ozean von Kräften offenbart, der in Wirklichkeit im einstigen Feuerzustand dieses Erdkörpers nur als Keimzustand existierte, und daß entsprechende Kräfte auf unserer Sonne heute ebenfalls nur als Keimzustand vorhanden sind. Unsere physische Erde ist demnach ein in ihrer Spirale viel weiter fortgeschrittener Planet als das Sonnensystem in dessen Spirale. Der einzige wesentliche Unterschied zwischen diesen beiden Himmelskörpern ist der, daß das Sonnensystem einer höherliegenden Spirale angehört. Dieses Sonnensystem ist also ein "jüngeres" Wesen in dieser höheren Spirale als der Erdball in seiner.


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