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(289-638) 
 
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Die Disharmonie zwischen dem sexuellen und dem intellektuellen Zentrum und ihre Wirkungen  429. Dieses Gleichgewicht existiert also nicht in den ersten Reichen der Spirale, ja im ganzen Bereich des Tierreichs besteht faktisch die allergrößte Form von Disharmonie oder Ungleichgewicht zwischen diesen beiden Zentren. Diese Disharmonie erreicht ihren Höhepunkt in der Wesensform, die wir den "Erdenmenschen" nennen. Daß diese Disharmonie zwischen Sexualismus und Intellektualität ihr höchstes Stadium bei den Erdenmenschen erreicht, wird bis zum Überfluß durch die Geschehnisse in der Welt von heute bestätigt. Man kann nicht umhin festzustellen, daß es jeglicher Logik und gesunder Vernunft widerspricht, wenn sich Menschen gegenseitig töten und ermorden, wenn sie die technischen Wunder zerstören oder vernichten, die sie in Form von Fabriken, Häusern, Schulen, Krankenhäusern, Brücken, Eisenbahnen usw. mühsam und mit ungeheuren Kosten aufgebaut haben, wenn sie mit anderen Worten die Hölle verwirklichen, die wir als Krieg und Verstümmelung, mit entsprechender Verarmung, Erniedrigung und Demoralisierung kennen. Diese ganze Misere ist also eine unbedingte Folge der Unausgeglichenheit zwischen den sexuellen und intellektuellen Kräften der Wesen.


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