Stern-Symbol im Menü


Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Ziff.:  
(289-638) 
 
Erweiterte Suche
Siehe das Symbol Nr. 9 im neuen Fenster.    

 

Animalismus, Sexualismus und Intellektualität machen sich auch im Makrokosmos und im Mikrokosmos geltend  434. Aber nicht nur dem Erdenmenschen ist ein solches überirdisches Glück beschert. Der hier geschilderte Prozeß macht sich in allen Zonen oder Bewußtseinssphären geltend, sowohl im Makrokosmos und im Mikrokosmos als auch im Zwischenkosmos (Pflanzen-, Tier- und Menschenorganismen). Denken wir an Sonnensysteme und Milchstraßen, oder denken wir an Atomsysteme, so müssen wir feststellen, daß überall die gleichen Gesetze gelten. Wir sehen kalte und dunkle Himmelskörper und wir sehen leuchtende und flammende Sonnen. Was sagt uns das? Wird uns dadurch nicht gezeigt, daß auch diese Energiemassen in Manifestationen eingeteilt sind, in denen es sexuelle und intellektuelle Zentren gibt? Und erhalten diese Manifestationen nicht gerade dadurch das Prädikat "Organismus"? Und sind diese Organismen nicht genau den animalischen Organismen im Zwischenkosmos analog? Wir brauchen uns ja nur unseren eigenen Planeten anzusehen. Enthält er nicht in sich eine Wärme, die aus seinem eigenen Zentrum oder glühenden Inneren stammt? Und liefert diese Wärme oder Sonnenenergie nicht gerade jene dynamische Spannung der äußeren "Gefühlsenergie" (der Kälte des Weltalls) gegenüber, die gerade erforderlich ist, um seine Planetenform mit all seinen organischen Funktionen oder lebensfördernden Kreisläufen für seine Mikrowesen aufrechtzuerhalten? Und ist es nicht eine Tatsache, daß auch er auf seine Weise animalisch ist? Man muß doch zugeben, daß ein großer Teil der Materie seines Organismus aus Fleisch und Blut besteht. Alle animalischen Wesen dieses Planeten sind doch ein Teil seines Organismus. Daß dieser kalte Planet auch Ausdruck für Intellektualität ist, läßt sich ebensowenig von der Hand weisen. Seine gesamte Menschheit besteht doch aus ziemlich fortgeschrittenen tagesbewußten Wesen und repräsentiert eine hervorragende Intelligenz. Diese Wesen bilden somit einen herausragenden Gegensatz zu den unintellektuellen Sonnenkräften in seinem Innern und zeigen sich für den entwickelten Forscher offensichtlich als das "intellektuelle Zentrum" des Erdballs. Im Prinzip ist der Erdball also dem Erdenmenschen oder jedem beliebigen anderen animalischen Lebewesen vollständig analog. Er enthält all die größeren Grundprinzipien, die die Grundlage dafür bilden, daß ein Ding als "Lebewesen" hervortritt bzw. damit identisch ist. Da der Erdball auch ein Bestandteil der Struktur des Sonnensystems ist, erkennen wir nun, daß das Sonnensystem ebenfalls diejenigen Bedingungen erfüllt, die notwendig sind, damit man es zu Recht ein "Lebewesen" nennen kann. Es hat das glühende Zentrum, das der "Gefühlsenergie" oder der Kälte des Weltalls gegenüber die innere dynamische Spannung liefert, die nötig ist, damit ein Organismus oder ein System überhaupt von Kräften aufrechterhalten werden kann. Dies ist somit das "sexuelle Zentrum" des Systems. Ferner enthält das Sonnensystem außer dem Erdball noch mehrere kalte Planeten. Mit dem Erdball an der Spitze stellen diese mehr oder weniger den Animalismus des Systems und die hierdurch existierende Bedingung für dessen Manifestation von Intellektualität auf der physischen Ebene dar. Das Sonnensystem hat somit in seinen kalten Planeten auch ein beginnendes "intellektuelles Zentrum".
      Wenn wir nach unten in den Mikrokosmos sehen, dann stellen wir fest, daß dort dieselben Prinzipien herrschen. Auch dort sieht der fortgeschrittene kosmische Forscher, daß die Organismusgesetze dominieren. Auch dort gibt es den Kampf um die Erreichung des Gleichgewichts zwischen den sexuellen und den intellektuellen Zentren der Systeme. Auch dort "schwebt der Geist Gottes über den Wassern". Auch dort beherrschen die allumfassenden Impulse des Lebens, Sexualismus und Intellektualität, das Dasein, sichtbar gemacht als die ewige Organisation der Kraft, durch die Gott alle Gottessöhne mit seinem eigenen allumfassenden "Abbild, ihm gleichend" identisch macht.


Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.