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(289-638) 
 
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Das sterbende "kosmische Bewußtsein" bekommt eine Renaissance in Form des religiösen Instinktes im Erdenmenschen  451. Mit dieser Entdeckung und kraft der weiter fortgeschrittenen Entwicklung seines Organismus und der damit verbundenen beginnenden Entwicklung des "Ich-Bewußtseins" oder der seelischen Fähigkeiten flammt das im Wesen sterbende "kosmische Bewußtsein" in einer Art letzter krampfhafter Zuckung neu auf.
      In diesem beginnenden zarten "Ich-Bewußtsein" gibt es für das abnehmende "kosmische Bewußtsein" eine etwas größere Entfaltungsmöglichkeit als in dem primitiven gewöhnlichen Tierbewußtsein. Und dieses "kosmische Bewußtsein" erfährt hier also in Form des "Instinktes" eine Renaissance.
      Daß der "Instinkt" das angeborene "kosmische Bewußtsein" aus den intellektuellen Zonen der vorherigen Spirale ist, zeigt sich, wie schon gesagt, dadurch, daß das Wesen der äußeren Welt und den damit verbundenen Einzelheiten oder Erscheinungen gegenüber im Prinzip die gleiche Einstellung hat wie das in der Spirale später hervortretende "kosmisch bewußte" Wesen. Es sieht all die genannten Einzelheiten und Erscheinungen als "Lebensäußerungen". Diese Einstellung ist rein automatisch und entblößt sich dadurch selbst als "C-Wissen", das wieder nur als Resultat eines früheren tagesbewußten Denkens existieren kann.
      Angefangen bei den verschiedenen ausgestorbenen Naturmenschenarten bis hin zu den jetzt lebenden primitivsten Erdenmenschen, ja sogar tief hinein in die sogenannten zivilisierten Völker, macht sich dieses vorzeitige "kosmische Bewußtsein" in Form des "Instinktes" geltend. Alles, was unter den Begriff Religiosität fällt, bekommt also im Bewußtsein der betreffenden Wesen Kraft aus diesem Zustand. Alle Glaubensformen und die hierauf gegründeten Sekten und Gemeinschaften ruhen ebenfalls ausschließlich auf einem Fundament dieses vorzeitlichen, jetzt jedoch unbewußten "kosmischen Bewußtseins". Und es ist dieser unbewußte Zustand, der bewirkt, daß die religiösen und geistigen Erscheinungen nur eine Glaubenssache werden können. Diese Glaubenssache ist also im Prinzip richtig, solange sie die Wesen alle Einzelheiten sehen läßt oder kurz, solange sie alle Bewegungen im Dasein als "Lebensäußerungen" oder die Naturkräfte als Resultate von mächtigen überphysischen Wesen, wie "Götter", eine "Gottheit" oder eine "Vorsehung", sehen läßt. Solange das Wesen noch fest an die Existenz solcher Wesen "glaubt", steht es noch unter dem Einfluß seines früheren "kosmischen Bewußtseins", ja es ist im Prinzip analog den Wesen jenseits der "großen Geburt", nur mit dem Unterschied, daß diese sich der höheren Erscheinungen "tagesbewußt" sind, während jene nur "gläubig" sind.


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