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Lesen und suchen im Das Dritte Testament
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(289-638) 
 
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Jegliches Bewußtseinsleben ist "kosmisches Bewußtsein" in verschiedenen Stadien, die zusammen die "Spirale" bilden. Durch den "Ewigkeitskörper" erschafft das Wesen selbst seine Reinkarnation  466. Da sich aber der Gefühlskörper des Erdenmenschen immer mehr entwickelt, wird dieser Körper allmählich sein Tagesbewußtsein tragen. Das Wesen wird dann direkt die Probleme als Tatsachen erleben können, während es sich heute damit begnügen muß, nur daran glauben zu können. Der Erdenmensch ist also in der Realität ein Zwischending zwischen den zwei Formen von Tagesbewußtsein. Er ist teils ein "Schwerewesen", d.h. ein automatisches oder gewohnheitsmäßiges, materialistisches Wesen, und teils ein "Geisteswesen", d.h. ein beginnendes reflektierendes, tagesbewußt willenförderndes Wesen.
      Wir haben also nun die ersten schwachen Konturen der Realitäten aufgezeigt, die das Seelenleben oder die Gedankenklimate des Lebewesens tragen. Wir haben gesehen, daß alles Bewußtseinsleben im Dasein "kosmisches Bewußtsein" in verschiedenen Stadien ist, die wieder zusammen den Spiralkreislauf bilden. Außerdem haben wir gesehen, daß dieses "kosmische Bewußtsein" seinen Sitz im "Überbewußtsein" oder in "X2" hat. Von diesem "X" aus setzt sich dieses Überbewußtsein fort bis hinunter zu einem Körper für das Jonglieren mit jeder der sechs Manifestationsenergien. Das Lebewesen bekommt dadurch sechs Manifestationskörper, die jeweils nur ein Organ in einem siebten Körper ausmachen. Dieser siebte Körper ist wiederum dasselbe wie der oben beschriebene "Ewigkeitskörper". Damit wird dieser Körper zum Hauptkörper des Lebewesens. Er ist das Fundament für sein gesamtes Hervortreten. Durch diesen bildet es seine Reinkarnation, die in Wirklichkeit nur einen Organwechsel bedeutet. Die Seite der Reinkarnation, die der Erdenmensch kennt, ist also nur ein Auswechseln des Organs des Überbewußtseins für physische Manifestation, d.h. ein Auswechseln des physischen oder fleischlichen Körpers des Wesens.


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