Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Weshalb der Tod die Wesen mit Schrecken erfüllt. Die Konsequenzen des "kosmischen Bewußtseins" |
467. Wenn dem Erdenmenschen dieses Auswechseln so drastisch erscheint, daß er es faktisch als "Tod" und "Untergang" sieht oder auffaßt und wahres Entsetzen vor dessen Eintreten nährt, dann liegt das allein an dem Umstand, daß es dem Wesen noch nicht hinreichend gelungen ist, die Zentren oder Organe genügend zu entwickeln, durch die es imstande ist, sich des Überbewußtseins tagesbewußt zu werden oder "kosmisches Bewußtsein" zu bekommen.
Mit dem Eintreten des "kosmischen Bewußtseins" verschwindet jede Todesfurcht, jeder Schrecken vor dem eigenen Untergang aus dem Bewußtsein des Wesens. Es wird sich mit der Entwicklung dieser Organe seines eigenen unerschütterlichen Ewigkeitsdaseins bewußt, sieht sich selbst als absolut unumschränkten Herrscher und Urheber seines eigenen Lebens, sieht sein eigenes Leben als absolut unantastbar oder unverletzbar. Nur in seinen Schöpfungsprozessen ist es ewigen Gesetzen unterworfen. Aber diese bringen in ihrer höchsten Instanz kulminierende Liebe zum Ausdruck und bedingen oder garantieren allen Lebewesen – den mikrokosmischen und zwischenkosmischen ebenso wie auch den makrokosmischen – diese ihre ewige Identität als Herr des Lebens und des Todes, ihr Dasein "als Abbild Gottes, ihm gleichend", ihre Identität als "eins mit dem Vater". |
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