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(289-638) 
 
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Wir verwenden in der Sprache meteorologische Ausdrücke für Gedankenzustände  473. Die Bewußtseinsentfaltung des Lebewesens, seine Gedankenmanifestation, ist also, wie hier gezeigt und wie wir im Folgenden sehen werden, in Wirklichkeit im Prinzip identisch mit den Klimaverhältnissen der gewöhnlichen physischen Jahreszeiten. Das ist ja auch der Grund, weshalb wir uns in der Sprache, wenn auch unbewußt, allmählich daran gewöhnt haben, meteorologische Ausdrücke als Bezeichnungen für Gedanken- oder Bewußtseinszustände zu gebrauchen. Wir sagen z.B. "Sie sah ihn mit eisiger Kälte an", "Er hat ein ziemlich kühles Wesen", "Sie sind "lau". Ebenso bezeichnen auch die Begriffe "mit blitzenden Augen", ein "finsteres Wesen", ein "helles Wesen", "Herzenwärme" in großem Ausmaß mentale Zustände. Des weiteren werden solche Begriffe wie "Vulkan", "Erdbeben", "mit den Augen funkeln", "sprühendes Temperament haben" als Ausdrücke für mentale Zustände gebraucht. Daß diese Zustände in Wirklichkeit im wahrsten Sinne des Wortes eine Art meteorologischer Erscheinungen sind, faßt der Erdenmensch noch nicht mit klarem Tagesbewußtsein auf. Erst hier durch die "kosmische Chemie" wird diese Erkenntnis zur Wirklichkeit.


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