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(289-638) 
 
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"Feste Stoffe" können als "gasförmige" gesehen werden. Ein Diamant ist ein "Himmelsraum" mit "Milchstraßen", "Sonnensystemen", "Planeten" und "Monden"  493. Wir sind nun in der "kosmischen Chemie" oder in der Analysierung der Stoffe so weit gekommen, daß wir gesehen haben, daß diese in Wirklichkeit "Gedankenklimate" sind, ganz gleich, in welcher Form sie auch vorkommen mögen, ob sie als fest, flüssig, gasförmig oder geistig auftreten, ob sie sich als Kraft, Bewegung, Licht oder Farbe zeigen. Alles, was im Universum oder All außerhalb des höchsten Elementes existiert, das wir das "Ich" nennen, ist also als "Stoff" zu bezeichnen. "Stoff" ist wiederum dasselbe wie Sinne und Sinnesreaktion. Daß etwas "dunkel" oder "hell" ist, "fest" oder "flüssig", "gasförmig" oder "geistig", ist nur Sinnesreaktion, genauso wie etwas "schön" oder weniger "schön", "vollkommen" oder "unvollkommen" sein kann. Daß es sich genau so verhält, zeigt sich unumstößlich dadurch, daß das, was für die Sinne des einen "hell" ist, für die eines anderen "dunkel" sein kann, so wie auch das, was "fest" oder "flüssig" für den einen ist, "gasförmig" oder "geistig" für die Sinne eines anderen sein kann. Das ist z.B. bei einem Diamanten der Fall. Für den Erdenmenschen ist er wohl einer der dichtesten oder festesten Stoffe, dem er mit seinen jetzigen Sinnen gegenübersteht. Aber für andere Sinne, z.B. "kosmische",stellt ein solcher Diamant nur ein Stück "Himmelsraum" mit "Milchstraßen" und "Sonnensystemen", "Planeten" und "Monden" dar, und zwar auf die gleiche Weise, wie der Himmelsraum, in den wir sehen können, wenn wir zu den Sternen aufsehen. Im Verhältnis bestehen dieselben ungeheuren Abstände zwischen den "Sternen" oder den festen Partikeln in diesem mikrokosmischen "Himmelsraum" wie die in der großen, dem Erdenmenschen bekannten makrokosmischen Sternenwelt.
      Aber auch in den mikrokosmischen "Himmelsräumen" werden die "festen" Punkte nur zu Sinnesreaktionen. Die allseitige Umstellbarkeit des kosmischen Sinneswerkzeuges auf verschiedene, ebenfalls "kosmische" Gesichtspunkte macht es seinem Besitzer möglich, diesen "festen" Punkten (mikrokosmischen Sonnensystemen, Planeten und Welten) so nahe zu kommen, daß diese ebenfalls, jeder für sich, als ein Stück "Himmelsraum" sichtbar werden – ebenso aus "Milchstraßen", "Galaxien", "Sonnensystemen", "Planeten" und "Monden" bestehend –, die wieder, mittels Umstellung der "kosmischen" Sinne, jeweils zu "Himmelsräumen" mit "Galaxien", "Sonnensystemen", "Milchstraßen" usw. werden, was sich so immer weiter fortsetzt. In Wirklichkeit gibt es keine Grenzen. Der unendliche Weltraum existiert ebenso gewaltig innerhalb des Diamanten wie außerhalb von ihm. Und das erdenmenschliche Sehen des Diamanten als "fester" Stoff muß, als die Illusion, die es ist, dem höheren "kosmischen Sehen" (der Erlebensweise des Vaters oder der Gottheit selbst) weichen. Selbst innerhalb des Diamanten wanderten wir kraft des "kosmischen Sehens" buchstäblich von einer "Spirale" zur nächsten, durch den einen "Himmelsraum" zum nächsten, der ebenso unendlich, ebenso großartig mit Sonnen und Welten gefüllt war, wie der Raum, aus dem wir kamen, als wir uns noch außerhalb des Diamanten befanden. Der Diamant wurde für unser göttliches Sehen "gasförmiger Stoff", und unser eigener Himmelsraum mit unserer Erde und unserer Sonne wurde von diesem Standpunkt aus gesehen zu einer "überirdisch" fernen, makrokosmischen Sphäre, die genauso weit von unserem Aussichtspunkt im Mikrokosmos entfernt war wie die Sphären, die über den Milchstraßen und Galaxien unseres normalen Himmelsraums liegen.


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