Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Das Lebewesen erzeugt selbst sein Schicksal |
502. Da die Wesen also auf unterschiedlichen Aussichtspunkten stehen und daher ihre Aussicht unterschiedlich ist und diese Aussicht dasselbe wie ihr Erleben des Lebens ist, ist dieses Erleben höchst unterschiedlich.
Da aber dieses Erleben das ganze Hervortreten und Begehren des Wesens vollständig bestimmt, was wieder seine Einwirkung auf seine Umgebung, auf seine Mitwesen, auf den Stoff oder die Materie bestimmt, und da diese Einwirkung wiederum die auf das Wesen rückwirkende Reaktion erzeugt und diese rückwirkende Reaktion dasselbe ist wie sein "Schicksal", erzeugt das Wesen selbst sein "Schicksal".
Dieses ist nur ein heutiges Resultat früherer Einwirkungen des Wesens auf Umgebung, Mitwesen und Stoff.
Da unsere heutige Einwirkung auf unsere Umgebung, Mitwesen und die Materie für unser künftiges Schicksal ebenso verursachend oder vollständig bestimmend sein wird, Reaktionen oder Nachwirkungen unserer heute ausgelösten Wünsche und Begehren sein wird, hat es also eine außerordentlich praktische Bedeutung, die Wünsche und Begehren von solcher Natur sein zu lassen, daß sie Nachwirkungen erzeugen, die in der Realität wirkliche Harmonie und damit Frieden und Glück sind. Und dieses Ziel zu fördern, ist die erdenmenschliche "relative" Erkenntnisbasis nur indirekt geeignet. Direkt erzeugt sie, wie schon gesagt, Nichtübereinstimmung und die daraus folgende Disharmonie, Unfrieden und Leiden. (Indirekt erzeugt sie Erfahrungen und damit Weisheit). |
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