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Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Ziff.:  
(289-638) 
 
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Die Wesen bekommen unterschiedliche Anschauungen des Lebens. Die "Entwicklungsleiter"  516. Das Erleben des Lebens ist also in Wirklichkeit nur dasselbe wie das Erleben von Energiereaktionen. Das Lebenserleben der Wesen kann daher nicht für alle dasselbe sein, da sie ja nicht alle zur selben Zeit exakt dieselben Energien erleben oder mit ihnen in Wechselwirkung stehen. Folglich können sie auch nicht alle gleichzeitig dieselben Reaktionen erleben. Und das Erleben des Lebens muß sich daher für die Wesen ganz unterschiedlich formen, je nach der Verschiedenartigkeit der Energien, an die sie geknüpft sind oder derer sie sich in der Erfüllung ihrer inneren "Sehnsucht" oder ihres "Selbsterhaltungstriebes" bedienen.
      Die Wesen müssen also absolut unvermeidlich zu unterschiedlichen Lebens- oder Daseinsanschauungen kommen. Diese Verschiedenartigkeit tritt in einer Skala auf, die den Bereich zwischen zwei kulminierenden Gegensätzen oder Kontrasten bildet. Einige Wesen repräsentieren eine Lebensanschauung oder ein Dasein, das den einen Kontrast darstellt, andere repräsentieren eine Anschauung, die den anderen Kontrast ausdrückt, während wieder andere Wesen eine Anschauung haben, die auf den Stufen dazwischen zu finden ist. Wir haben hier also die früher im "Livets Bog" beschriebene "Entwicklungsleiter".


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