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Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Ziff.:  
(289-638) 
 
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Was wir "Menschen", "Tiere", "Pflanzen" oder "Mineralien" nennen, sind illusorische Bekleidungen von "Etwas, das ist". Was wir von unseren Mitwesen sehen, ist nicht das "absolute unvergängliche Etwas" in ihnen  547. Daß das hier Gesagte richtig ist, ist leicht zu erklären. Erstens besteht alles, was wir überhaupt lernen können, wie Technik, Kunst und Wissenschaft, aus "Sinneserlebnissen" oder "erschaffenen Dingen" und somit Illusionen. Dasselbe gilt für dasjenige, was wir vom Urheber dieser Dinge sehen oder wahrnehmen. Was wir "Mensch", "Tier", "Pflanze" oder "Mineral" nennen, sind ebenso "erschaffene Dinge" oder illusorische Bekleidungen eines "Etwas, das ist". Das Absolute im "Menschen", im "Tier", in der "Pflanze" oder im "Mineral" ist nicht sichtbar, hörbar, fühlbar oder auf andere Weise der Wahrnehmung zugänglich. So ist das, was wir von unseren Mitwesen, Eltern und Kindern, von unserem Ehegatten, von unseren Freunden und Feinden, kurz von allem, was wir sonst von den Lebewesen wahrnehmen, nicht das absolut unvergängliche "Etwas" in ihnen. Es sind nur illusorische Erscheinungen, die wie Wolkenformen nur vorübergehender Natur sind, da sie, ewig wechselnd, dauernd der Verwandlung unterworfen sind.


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