Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Das Grundfazit Nr. 7 des Lebensmysteriums. Das Ich ist "Etwas", was keine Wirkung einer vorausgehenden Ursache ist | 565. Der Stoff oder die Materien und die darin vorkommenden Ursachen und Wirkungen enthüllen somit ein "Etwas", das, da es das innerste "Selbst" oder "Ich" ausmacht, vom Stoff oder von der Materie und von den hiermit verbundenen Energien dadurch abweicht, daß es nicht wie diese eine Wirkung von etwas Vorausgehendem ist, sondern vielmehr ausschließlich die "Ursache" für etwas Darauffolgendes sein kann. Dieses Darauffolgende ist die "Schöpfungsfähigkeit" des betreffenden Lebewesens und seine hierdurch hervorgebrachte Manifestation, d.h. seine Schöpfung und sein Erleben. Wenn dieses "Etwas" diesen Realitäten nicht vorausginge, müßte man ja den "Schöpfer" als ein Produkt des "Erschaffenen" anerkennen, was das Gegenteil der Tatsachen des Lebens selbst ist. Man hat niemals gesehen, daß ein Haus einen Baumeister erschaffen hat, sondern vielmehr nur, daß ein Baumeister ein Haus erschaffen hat. Dieser "Schöpfer" oder das "Selbst" ist somit die "erste Ursache" der Kombination von Erscheinungen, die als ein "Lebewesen" hervortritt. Dies ist das Grundfazit Nr. 7 des Lebensmysteriums. |
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