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(289-638) 
 
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Was das Grundfazit Nr. 11 des Lebensmysteriums zu einem unerschütterlichen Plus macht  585. Daß das Lebewesen eine ewige Realität ist, somit seine zeitlichen oder erschaffenen Erscheinungen überlebt und dadurch allmählich Erfahrung oder Wissen aus diesen von ihm selbst verursachten Wirkungen ernten und gleichzeitig dieses Wissen in seinem "Überbewußtsein" ansammeln kann, von dem aus es dieses Wissen in späteren Leben wiederum als identisch mit seinen eigenen Fähigkeiten, Talenten oder Anlagen erlebt, wodurch dieses Individuum zu einem strahlenden, individuellen Urheber seines eigenen Schicksals wird, kann das elfte Grundfazit des Lebensmysteriums als ein unerschütterliches Plus nur bestätigen. Was wäre, wenn das Gegenteil der Fall wäre? Wie wäre es, wenn "Reinkarnation" oder "Wiedergeburt" keine wirkliche Tatsache wäre, wie sollte dann "Gerechtigkeit" existieren, d.h. eine absolute "Gleichstellung" aller Lebewesen im Weltall?
      Zu bestreiten, daß eine solche "Gleichstellung" aller Wesen existiert, wäre dasselbe wie zu behaupten, daß das Weltall in einer weniger logischen oder weniger vollkommenen Manifestation oder Offenbarung hervortritt als die, die in Wirklichkeit existiert. Eine Konstruktion des Weltalls, in dem alle Wesen "gleichgestellt" sind, was in absolutem Sinne bedeutet, zu denselben Vorteilen Zugang zu haben, dasselbe erleben zu müssen und damit dasselbe kennenzulernen und dasselbe zu werden, ist doch vollkommener als eine Konstruktion des Weltalls, in dem die Wesen keinen Zugang zu demselben haben und daher auch nicht dasselbe kennenlernen können und folglich auch nicht dasselbe werden können. In letztgenannter Form der Manifestation des Weltalls wäre eine ewige Ungerechtigkeit alles beherrschend. Es gäbe dann Wesen mit kolossalen Vorrechten, sowohl in körperlicher als auch in seelischer Hinsicht, und es gäbe Wesen, die Märtyrer sein müßten. Die weniger Begabten oder im Dasein am schwächsten Ausgestatteten müßten Leibeigene oder Sklaven sowohl der Natur als auch der Mitwesen sein. In einem solchen Weltall herrschte eine dominierende Atmosphäre von Martyrium, während dies in einem Weltall der erstgenannten Konstruktion völlig ausgeschlossen ist. Hier kann eine Schöpfung und ein Erleben von Unrecht unmöglich manifestiert werden. Hier ist es unmöglich, Vorrechte zu erreichen, wie es auch ausgeschlossen ist, daß irgendein Wesen "verloren" sein oder zugrunde gehen kann. Die Atmosphäre hier muß kulminierende "Liebe" sein.


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