Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Das Verhältnis der Mikrowesen zum Untergang des Makrowesens. Das "Gewohnheitsbewußtsein" des Makrowesens und die "Leiche" |
602. Wie wir hier gesehen haben, repräsentiert der physische Organismus des Lebewesens zwei Sätze "strahlenförmiger" Materie, nämlich den der Mikrowesen und den des Makrowesens.
Und dies ist der Grund dafür, daß die "organische" oder "animalische" Materie beim sogenannten "Tod" nicht plötzlich zu Mineralmaterie wird, sondern daß die "Leiche" für eine gewisse Zeit weiterhin "animalische" Materie bleibt.
Der "Tod" beruht ja nur darauf, daß das Makrowesen seine Verbindung mit der "strahlenförmigen" Materie der Mikrowesen abbricht, indem es seine "strahlenförmige" Materie von jener befreit.
Damit verliert es jedoch die Verbindung mit den "Tagesbewußtseinserlebnissen" der Mikrowesen, verliert deren Unterstützung, kann sich nicht mehr in seinem physischen Organismus, der ja der physische Lebensraum der Mikrowesen ist, orientieren oder ihn beherrschen.
Der "Tod", der hierdurch entsteht, kann natürlich nur für den physischen Organismus des betreffenden Wesens und nicht für das Wesen selbst gelten, das ja weiterhin mit seiner "strahlenförmigen" Materie jonglieren kann, wie dies natürlich auch nicht den Tod der Mikrowesen bedeutet.
Der "Tod" kann nur für ihr physisches "Universum" gelten.
Die kleinen Wesen besitzen ja nach wie vor ihre Jonglierungsfähigkeit in "strahlenförmiger" Materie.
Und da sie im Verhältnis zum Makrowesen mikroskopisch klein sind, ist auch ihr Zeiterleben im Verhältnis zu dem des Makrowesens entsprechend mikroskopisch klein, d.h. genauso wie ihr Organismus millionenfach kleiner als der des Makrowesens sein kann, genauso ist auch die Lebenszeit ihrer Organismen millionenfach kürzer als die seine.
Das bedeutet also, daß die kleinen Wesen dementsprechend Millionen von Wiedergeburten in einem solchen Zeitraum erleben können, in dem das Makrowesen nur eine Wiedergeburt erlebt.
Wir können daher verstehen, daß die Zeit, die das Makrowesen braucht, um seine "strahlenförmige" Materie während des "Todesprozesses" aus seinem Organismus herauszuziehen, für die Mikrowesen in diesem Organismus sozusagen "Jahrhunderte" umspannt, während es für das Makrowesen nur Minuten dauert.
Zugleich vergehen im Zeiterleben der Mikrowesen weitere "Jahrhunderte", um nicht zu sagen "Jahrtausende", bis der Organismus auf normale Weise aufgelöst ist.
Während dieser "Jahrhunderte" oder "Jahrtausende" können die kleinen Wesen nicht nur erreichen, ihren – während des genannten "Todesprozesses" vorhandenen – physischen Organismus auszuleben und somit eine normale physische Lebenszeit zu erreichen, sondern sie können sogar wiedergeboren werden und erreichen, daß sie noch mehrere physische Leben ausleben, bevor der betreffende sterbende Makroorganismus oder ihr "Universum" untergegangen oder nicht mehr imstande ist, den kleinen Wesen einen Lebensraum zu bieten.
Diese können daher immer noch, dank ihrer mikroskopisch kleinen Form von Zeiterleben, ihre Reinkarnation in diesen "Jahrtausenden" fortsetzen, unabhängig vom "Tod" oder Untergang des Makroorganismus.
Allmählich, wenn dieser Organismus in seine inneren Teile aufgelöst wird, gehen natürlich auch die Bedingungen zu Ende, die notwendig sind, damit diese Mikrowesen das für sie passende physische Dasein in dem betreffenden Organismus erreichen können. Und sie werden nicht mehr zu diesem Organismus oder "Universum" hingezogen, sondern ihre "strahlenförmige" Materie wird an die "strahlenförmige" Materie eines anderen Makro-Ichs gebunden. Sie werden in einem anderen Makroorganismus geboren und beginnen, ein neues "Universum" oder eine neue große "Wohnung im Hause des Vaters" zu erleben. Aber solange die kleinen Wesen noch in dem sterbenden Organismus inkarnieren und in ihm "Tagesbewußtsein" erleben können, so lange ist immer noch "animalische" Materie in diesem Organismus vorhanden, obwohl das Bewußtsein des Makrowesens nicht mehr vollständig in ihm gegenwärtig ist. Doch sei hierzu bemerkt, daß die Mikrowesen ein wenig Unterstützung vom Makrowesen erhalten. Obwohl es sein Bewußtsein dem Organismus entzogen hat, ist es doch mit seinem "Gewohnheitsbewußtsein" an ihn geknüpft, das ja auch "strahlenförmige" Materie ist. Durch diese Materie kann noch eine für die kleinen Wesen vorteilhafte Verbindung mit dem betreffenden Makro-Ich existieren. Da aber nach dem "Tod" alles darauf basiert, dieses "Gewohnheitsbewußtsein" aufzulösen, kann der Organismus nicht gerettet werden, sondern muß schließlich unausweichlich seiner Auflösung entgegengehen. Und in dem Maße, in dem diese Auflösung fortschreitet, hört auch der Organismus auf, den Wesen mit physischem "Tagesbewußtsein" die Bedingungen für einen Lebensraum bieten zu können. Es werden daher in ihm immer primitivere physische Wesen inkarnieren, d.h. Wesen mit immer geringerem physischen Tagesbewußtsein. Dadurch bleibt immer weniger "strahlenförmige" Materie in der Leiche oder im Organismus. Und schließlich wird somit jegliche Bedingung für die Inkarnation von Wesen mit "physischem Tagesbewußtsein" eine Unmöglichkeit sein. Und damit ist der Organismus nun der "strahlenförmigen" Materie entblößt, ist zu einer Mineralsphäre geworden, ist zu einer Welt aus Stein geworden. Aber auch eine solche Welt muß der göttlichen Schöpfermacht unterliegen. Und das zuvor so strahlende, lebendige Universum existiert nicht mehr. Aber die göttlichen Liebesgesetze haben sein Leben in andere Bahnen gelenkt, in andere Sphären, andere Zonen, wo es mit seinem göttlichen Strahlenglanz immer weiter über alle Ewigkeit hinweg leuchten und funkeln wird. |
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