Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Im Weltall sind alle Wesen "gleichgestellt" | 603. Wir haben hier ein kleines Streiflicht auf die allergrößten kosmisch-chemischen Schöpfungsprozesse des Lebewesens geworfen. Wir haben gesehen, daß das Ich sowohl mit "lebenden" als auch mit "toten" Materien jongliert. Und wir haben durch dieses kurze Streiflicht einen kleinen Schimmer davon zu sehen bekommen, auf welche Weise Gerechtigkeit und damit die Liebe der herrschende Faktor im Universum ist. Wir haben gesehen, daß alle Lebewesen völlig gleichgestellt sind. Wir haben zwar gesehen, daß es Wesen über uns und Wesen unter uns gibt, aber der Ausgleich wird ja durch den Umstand geschaffen, daß wir für die unter uns stehenden Wesen dasselbe sind, was die über uns stehenden Wesen für uns sind. Und da es für das Hervortreten von Wesen hinauf in den Makrokosmos keine Grenzen gibt, wie es auch keine Grenzen für die Existenz von Wesen hinunter in den Mikrokosmos gibt, sind alle Wesen absolut gleichgestellt. Jedes für sich ist ein selbständig lebendes "zwischenkosmisches" Wesen, hat sein eigenes individuelles Bewußtsein und ist zugleich auch ein "makrokosmisches" und ein "mikrokosmisches" Wesen. Da dies eine fundamentale oder unerschütterliche Analyse ist, die für jedes beliebige Lebewesen im Dasein gilt, wird die fundamentale Gleichstellung der Wesen im Universum hiermit zur Tatsache. Es gibt keine Wesen, die kosmisch gesehen "größer" oder "kleiner" sind als andere, wie es auch keine "mehr" oder "weniger begünstigten" Wesen im Weltall geben kann. Alle sind prinzipiell dasselbe, waren dasselbe und werden dasselbe bleiben. Daß sie nicht auf einmal oder gleichzeitig dasselbe sind, stößt die oben ausgeführte Analyse nicht um, sondern macht vielmehr jene Realität zur Tatsache, die wir schon als "Kreislauf" benannt haben. |
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