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   Ziff.:  
(289-638) 
 
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Weshalb der Erdenmensch sein "finsteres" Schicksal nicht mag  612. Daß dem Erdenmenschen, der noch mit einem großen Teil seines Bewußtseins in der Primitivität und Unwissenheit des Tierreichs schlummert, in seinem Tagesbewußtsein das Leiden oder das sogenannte "finstere Schicksal" nicht gefällt, liegt nur daran, daß er hier überhaupt keinen Überblick über sein eigenes ewiges kosmisches Dasein und über den auf diesem Dasein beruhenden entsprechend unendlichen Lebensraum hat. Ihm sind ja nur sein kleiner, lokaler, physischer Lebensraum und dessen besondere kleine Einzelheiten bewußt. Aber sein Hunger nach mentalem Licht oder mentalem Wohlbefinden zeigt, daß er in starkem Maße seine große "kosmische Einatmung" begonnen hat, die allmählich sein ganzes Bewußtsein füllen wird. Diese "Einatmung" wird durch das zur Tatsache, was wir die "Entwicklung" des Wesens nennen, die ja gar nichts anderes ist als das "Einatmen" von "kosmischer Luft", d.h. Intellektualität, Leben und Liebe.


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