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(289-638) 
 
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Der Erdenmensch erfüllt sein Schicksal mit Disharmonie. Seine Gedankenklimate sind den meteorologischen Klimaten analog  623. Durch diese unsere gefundene Position sehen wir, daß sich der Erdenmensch im Kreislauf in einem Stadium befindet, in dem er noch mit einem großen Teil seiner Manifestation in Disharmonie mit den Lebensgesetzen lebt. Er kennt die wahre Reaktion der Stoffe nicht in ausreichendem Maße und erschafft dadurch fehlerhafte Energiekombinationen, durch die Leiden entstehen. Das erfüllt sein Schicksal mit Disharmonie. Sein tägliches Leben ist sehr oft eine Tortur. Kriege, Versehrungsprozesse, Überanstrengungen, Sorgen und Leiden ebenso wie unnatürliche Freuden, Schlemmerei oder übertriebenes Wohlleben, Faulheit und Müßiggang prägen in großem Ausmaß seine ganze Bewußtseinsatmosphäre. Aber jetzt wissen wir dank unserer Kenntnisse über die "kosmische Chemie", daß diese Leidensatmosphäre nur die Reaktion auf einen fehlerhaften Gedankengang der Wesen selbst ist – entstanden ausschließlich aufgrund der Unkenntnis der Wesen über die besonderen Reaktionsfähigkeiten der Bewußtseinsenergien. Sie richten mit ihrem Willen Haß und Verfolgung, Schmerzen und Leiden gegen bestimmte Ziele, um damit ganz bestimmte eigene Begehren oder Wünsche zufriedenzustellen, und ahnen nicht, daß die Energiereaktionen, die sie da in Schwingung oder Bewegung setzen, die Schaffung der Qualität jener Bewußtseinssphäre mitbestimmen, in der die gesamte Herde ihrer eigenen Wesensart leben muß, und daß das Begehren jedes Wesens, ausgelöst in Gedanken und Manifestation, entweder ein Sturmgewitter, ein Orkan, ein Erdbeben, ein Wolkenbruch, eine Überschwemmung, eine Lawine sein muß oder aber die zarte Brise eines Sommertages, stille weiße Wolken am fernen Horizont, eine göttliche farbenstrahlende Abend- oder Morgenröte am geistigen Himmel ihrer Gemeinschaft ist, kurz gesagt, daß das Begehren jedes Wesens entweder aus den wärmenden Strahlen einer leuchtenden Sonne, der silbernen Stimmungsinspiration eines bleichen Mondes oder der unglücksschwangeren Verhüllung einer tiefschwarzen Nacht über den Taten der Finsternis besteht. Dies sind die Gedankenklimate der Lebewesen oder die "kosmisch-chemischen" Resultate. Nichts kann gedacht, erschaffen oder erlebt werden, ohne zu einem dieser Klimate zu gehören. Diese Klimate sind ihrer Natur nach den physischen oder meteorologischen Klimaten völlig analog, nur mit dem einen Unterschied, daß sie Atmosphäre in einer inneren Welt, Wolken an einem inneren Himmel sind, während die erstgenannten Klimate die Atmosphäre direkt in der äußeren Welt sind, Wolken am physischen Himmel sind.


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