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Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Ziff.:  
(289-638) 
 
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Das Lebewesen lebt zwischen zwei Himmeln oder zwei Welten. Das Fundament für einen "dauerhaften Frieden", "kosmisches Bewußtsein" oder "Seligkeit"  624. Die Lebewesen leben also zwischen zwei Himmeln, nämlich ihrem eigenen inneren, der ja dasselbe ist wie ihre Geistes- oder Bewußtseinssphäre, und dem äußeren, der mit dem physischen Himmel identisch ist. Während sie selbst alle Wolken, ganze Luftströmungen, ganze Atmosphären in ihrer eigenen inneren Welt erschaffen, erschafft das Makrowesen direkt und indirekt die meteorologischen Wolken oder atmosphärischen Strömungen und Erscheinungen. Die Manifestation des Lebewesens und sein Erleben des Lebens bestehen also wieder ausschließlich darin, Harmonie zwischen der inneren "Himmelssphäre" oder Bewußtseinszone und der makrokosmischen Weltsphäre zu schaffen. Im entgegengesetzten Fall werden die beiden Welten in allerhöchstem Grad eine unmittelbare Unannehmlichkeit für einander sein. Das fehlerhafte Jonglieren der Lebewesen mit den Energien oder Stoffen hindert die Natur an ihrer vollkommenen Schöpfung, ebenso wie die Reaktionen der Natur hierauf das vollkommene Schaffen der Wesen in höchstem Grad behindern, ja dieses Schaffen ganz oder teilweise unmöglich machen. Und das sogenannte "unglückliche Schicksal" entsteht.
      Seine Gedanken und seinen Willen, was in Wirklichkeit bedeutet, sein Wunschtalent in einen so vollkommenen Zustand zu bringen, daß man nur das Richtige begehren kann, ist mit dem identisch, was wir "Vollkommenheit" nennen. Ein solches Gewohnheitsbewußtsein ist das absolut unentbehrliche Fundament für das Erreichen des höchsten vollkommenen oder glücklichsten Schicksals in der Spirale. Es ist dieses Schicksal, das der Erdenmensch als den kommenden "dauerhaften Frieden", als das "kosmische Bewußtsein" oder "Seligkeit" ersehnt.
      Aber zur Schaffung dieser Harmonie zwischen den beiden Welten des Wesens gehört das Verstehen und die Kenntnis der Reaktion der Energien und ein absolut richtiges Erkennen der eigenen wirklichen inneren Welt des Wesens und der wirklichen äußeren Welt. Man muß zu allererst seine Position erkennen, sowohl in den Regionen der inneren Welt als auch in denen der äußeren Welt. Denn sonst hat man sich "verirrt" und faßt mehr oder weniger das, was man sieht und erlebt, als etwas ganz anderes auf, als was es in Wirklichkeit ist. Und wenn man etwas falsch versteht, muß man unausweichlich auch falsch handeln. Wenn man falsch handelt, muß auch das Resultat notwendigerweise falsch werden. Und das Leben wird zu Enttäuschung, Leid und Finsternis.


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