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Lesen und suchen im Das Dritte Testament
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(289-638) 
 
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Was wir dem Leser durch den Abschnitt "Kosmische Chemie" nahegebracht haben und womit wir uns in diesem Abschnitt noch vertraut machen müssen  625. Durch den Abschnitt "Kosmische Chemie" hier im "Livets Bog" haben wir den entwickelten Leser schon ein gutes Stück in der Erkenntnis seiner wirklichen Position und seines Platzes in der Spirale weitergebracht. Wir haben ihm gezeigt, woher er kommt und wohin er geht. Und wir haben ihm gezeigt, daß sein Weg ein Durchlaufen von Stufen ist, die aufwärts führen, fort vom "tötenden Prinzip", das er hinter sich läßt, und hinein in eine Liebeskulmination, die am fernen Geisteshorizont noch ein gutes Stück voraus liegt. Wir haben ihm die großen Details im Gesetz des Daseins, im Gesetz der "kosmischen Chemie" gezeigt. Wir haben ihm dies in groben Zügen gezeigt, so daß er nun mit den Hauptdetails ausgerüstet dasteht. Im kommenden Kapitel der "kosmischen Chemie" bleibt noch, den Forscher mit allen führenden Lokaldetails in diesem seinem täglichen Wandern hinauf auf der Himmelsleiter vertraut zu machen, damit er sich nicht mehr verirrt oder im Finsteren wandert, keine Enttäuschungen oder Leiden mehr erlebt, sondern ständig einen hundertprozentigen Kontakt zwischen seiner inneren Welt und der äußeren Welt schafft und somit ungehindert das glückliche Schicksal, "Eins mit dem Vater" zu sein, erlebt und in der Liebeskulmination, daß "alles sehr gut ist", lebt.
      Und so wollen wir dieses Kapitel mit einem kleinen Überblick über die besondere Natur abschließen, die die allgemeingültigen Gedankenklimate in der erdenmenschlichen Sphäre haben. Wie wir nun schon wissen, ist jedes Bewußtseinsleben, jegliches Erleben, jede Empfindung etwas von einer Bewußtseinsenergie, deren Ursprung auf eine Willensmanifestation zurückzuführen ist. Sie ist somit Geistesatmosphäre, ist entweder Wolken, Sommerbrise, Sonnenschein, Wärme oder aber trübes Wetter, Winterkälte, Frost, Schnee und Eis. Jeder von uns kennt mentale Erlebnisse, die unter diesen Bezeichnungen einzuordnen sind. Und wir wollen uns hier daher begreiflich machen, auf welche Weise diese seelischen "Kälte-" und "Wärmeerlebnisse", diese mentalen "Winter-" und "Sommermanifestationen" in besonderem Ausmaß in der erdenmenschlichen Erlebnissphäre vorkommen.
      Daß mentale "Kältemanifestationen" in überwiegendem Grad dominieren, ist eine Selbstverständlichkeit, da diese Sphäre die Zone des "tötenden Prinzips" ist und damit die Welt der Sorgen, Leiden, Fehler und Unglücksfälle zum Ausdruck bringt, was also der Gegensatz zu der Zone ist, die im "Livets Bog" als die "göttliche Welt" bezeichnet wird.
      Da wir selbst mit dazu beitragen, die Natur der Sphäre zu schaffen, wird es hier nützlich sein, ein wenig die Hauptatmosphäre selbst in der erdenmenschlichen Zone zu betrachten und damit einen Einblick in diese unsere Mitarbeit bei der Schaffung ihrer "Winter-" oder "Sommermanifestationen" zu bekommen. Wir bringen vielleicht in besonderem Grad die tötende Kälte hervor, die alles zu Tode friert, oder den zarten Sonnenstrahl, der beginnt, alles um sich her zu wärmen und aufleben zu lassen, oder wir sind vielleicht etwas von beidem, aber es fehlt uns die Fähigkeit, diese beiden Energiekontraste oder Manifestationen in unserer Schöpfung in vollkommene Harmonie zu bringen, und dadurch erschaffen wir die verwirrenden mentalen Wirbelwinde, Stürme, Überschwemmungen oder andere größere Symptome von Ungleichgewicht zwischen den Kräften, die in der erdenmenschlichen mentalen Sphäre allgemein gültig sind.


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