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(639-1052) 
 
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Was es zur Tatsache macht, dass die Ewigkeit, die Unendlichkeit, die Allmacht "wahrnimmt" und damit "lebendig" ist  1006. Es ist aber nicht nur die bloße Existenz dieser Stützpfeiler oder Prinzipien, was sie so fundamental macht, sondern auch die Tatsache, dass sie festgestellt und erlebt werden. Denn dies macht es ja zu einer unerschütterlichen Tatsache, dass die Ewigkeit, die Unendlichkeit, die Allmacht "wahrnimmt" oder "erlebt" und damit "lebendig" ist. Aber damit bekommen wir ja ein unerschütterliches Bild oder eine fundamentale unauslöschliche Analyse des "Lebewesens", d.h. wiederum eine Analyse unseres eigenen Hervortretens im Dasein. Wir sind also dasjenige in der Ewigkeit, der Unendlichkeit und der Allmacht, was das Leben erlebt und wahrnimmt. Wenn nicht, was wäre es dann, das unser eigenes Dasein erlebt und kennt oder das Leben spürt? Was ist das in uns, was die Empfindung hat, dass wir, jeder für sich, das Zentrum zwischen Süden und Norden, Osten und Westen sind? Was ist das, was wir "Ich" oder "Selbst" nennen? Es lässt sich doch nicht entkräften, dass ein solches "Etwas" existiert, so wie es sich auch nicht wegdiskutieren lässt, dass sich dieses "Ich" als "fester Punkt" oder "Zentrum" im Organismus fühlt, ja als die Achse, um die herum sich all seine Funktionen und die durch diese Funktionen auftretenden Erlebnisse bewegen. Wenn dieses "Ich" nicht der "feste Punkt" in uns wäre, wie wäre es dann möglich, dass wir ein Detail des Lebens nach dem anderen an uns vorüberziehen sehen, Gedanke nach Gedanke, Erlebnis nach Erlebnis, Erdenleben nach Erdenleben? Jedes Erlebnis, ja jedes Detail im Erleben ist doch ausschließlich nur das Empfinden von "Bewegung", das Empfinden von etwas, das vorüberzieht. Aber etwas, das vorüberzieht, kann nicht die Ewigkeit, die Unendlichkeit oder das Universum sein, denn woran sollten diese Faktoren, die die Ganzheit oder alles, was existiert, ausmachen, vorüberziehen? Wir können also nicht daran vorbei, dass das "Lebewesen" mehr ist als ein Organismus. Der Organismus mit all seinen Funktionen ist ja nur eine Kombination von verschiedenen Bewegungsarten oder Vibrationen. Das "Lebewesen" besteht also auch aus einem Erleben und einem Dirigieren der "Bewegungen". Da aber die "Bewegungen" erlebt und dirigiert werden, ist es eine unerschütterliche Tatsache, dass ein "Etwas" existiert, das die "Bewegungen" erlebt und dirigiert.


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