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(639-1052) 
 
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Alle Erlebnisse oder jede Form von Bewusstsein kann nur als Enthüllung eines "Etwas" existieren, das von der Materie abweicht  1007. Das "Lebewesen" kann also nur als eine Kombination des "festen Punktes" und der "Bewegung" existieren. Eine Analyse des "Lebewesens", die nur "Bewegung" zum Ausdruck bringt, was wiederum dasselbe ist wie eine Kombination von Maß- und Gewichtsfaziten, ist keine Analyse dieses Wesens, sondern nur eine direkte Analyse der Materie. Aber diese Analyse der Materie kann niemals entstehen oder existieren, ohne ein unerschütterlicher indirekter Beweis dafür zu sein, dass etwas existiert, das nicht Materie ist, nämlich der Urheber der Analyse. Da dieser Urheber die Analyse der Materie erstellen konnte, muss er selbst ein Kontrast zur Materie sein, denn das, wozu er nicht als Kontrast existiert, ist für ihn vollkommen unmöglich zu erleben. Nur durch unser eigenes Abweichen von einem Ding können wir dieses Ding erleben. Mit dem, von dem wir nicht abweichen, sind wir eins. Und das, womit wir eins sind, können wir nur dort unterscheiden, wo es durch Kontraste hervorgehoben wird, nur dort ist es für die Wahrnehmung zugänglich. Alles, was das Lebewesen überhaupt erleben kann, ist nur sein eigenes Abweichen von den Dingen. Da aber die Dinge Materie sind und damit "Bewegung", sind alle existierenden Erlebnisse somit unerschütterlich damit identisch, dass ein "Etwas" sein eigenes Abweichen von der "Materie", von der "Bewegung" erlebt. Alle im Dasein existierenden Erlebnisse, alles, was wahrgenommen werden kann, ist also nur dies, dass das "erlebende Etwas" weder "Materie" noch "Bewegung" ist. Anderenfalls wäre es also eins mit der "Materie" oder der "Bewegung". Wenn es aber mit diesen Faktoren eins wäre, gäbe es keine Kontraste. Und dort, wo es keine Kontraste gibt, herrscht absolute Stille. Aber dort, wo absolute Stille herrscht, gibt es kein Denken, keine Willensführung, kein Erleben und damit kein Leben. Das Leben oder jede Form von Bewusstsein, jede Form von Erleben existiert ausschließlich als Enthüllung eines "Etwas", das von der Materie abweicht, eines "Etwas", das deshalb keine "Bewegung" ist. Wenn aber jedes Erleben des Lebens – sei es die Wahrheit, sei es die Unwahrheit – ein Erleben des Abweichens eines existierenden "Etwas" von der "Materie" oder der "Bewegung" ist, sollte die absolute Existenz dieses "Etwas" damit unumstößlich bewiesen worden sein, auch wenn dies für den uneingeweihten Leser natürlich nur ein "theoretisches Erleben" sein kann. Zum "absoluten Erleben" muss ja jedes Wesen durch seine Entwicklung heranwachsen.


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