Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Jedes Erleben kann nur als Identitätsempfindung ihres Urhebers mit dem absolut "festen Punkt" existieren. Aber diese Identitätsempfindung kann in eine "zeitliche Verpackung" eingepackt oder durch "Maß- und Gewichtsfazite" getarnt sein |
1008. Da überhaupt kein Erlebnis entstehen kann außer eben dadurch, dass es eine Enthüllung der Abweichung eines existierenden "Etwas" von der "Materie" oder "Bewegung" ist, kann dieses "Etwas" damit nur als Kontrast der "Bewegung" existieren.
Aber der absolute Kontrast der "Bewegung" kann ja nur der "feste Punkt" sein.
Dieser "feste Punkt" ist die absolute Achse des Lebens.
Um diesen Punkt dreht sich das ganze Dasein.
Jedes beliebige Erleben des Lebens kann also seiner tiefsten Analyse nach nur die bewusste oder unbewusste Identitätsempfindung ihres Urhebers mit diesem "festen Punkt" der "Bewegungen" sein.
Es ist richtig, dass diese Identitätsempfindung in eine "zeitliche" Verpackung eingepackt oder durch Maß- und Gewichtsfazite getarnt ist, bis ihr Urheber die "große Geburt" oder "kosmisches Bewusstsein" erreicht hat. In diesem Zeitraum hat das Wesen daher keine besondere Freude an dieser seiner Identität mit dem unveränderlichen "ewigen Etwas", es glaubt vielmehr, eins mit der "Materie" zu sein, glaubt, eins mit dem Staub, mit der Vernichtung, mit dem Tod zu sein. Aber in dieser mentalen Finsternisperiode in seinem Spiralkreislauf nährt es trotzdem tief in seinem Inneren eine mehr oder weniger bewusste, heimliche Hoffnung auf diese seine Identität mit der Unsterblichkeit und damit mit der Unendlichkeit oder der Gottheit. Um den Zugang zum wirklichen Erleben des Objektes dieser Hoffnung zu stimulieren und zu erleichtern, haben wir hier das "ewige Etwas" im Wesen als den einzigen absoluten "festen Punkt" beleuchtet. |
Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.
Seitenübersicht