Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Jedes Erleben basiert auf der Stille des ewigen "Etwas" hinter der "Bewegung" |
1009. Jedes Erleben ist also an sich eine Enthüllung des "festen Punktes" und der "Bewegung".
Das Erleben selbst ist eine Reaktion zwischen diesem "festen Punkt" und der "Bewegung".
Die "Bewegung" allein kann unmöglich eine Reaktion verursachen, genauso wie der "feste Punkt" oder eine totale Stille unmöglich irgendeine Wirkung verursachen kann.
Nun wird man vielleicht antworten, dass eine Reaktion ohne weiteres ganz ohne irgendeinen "festen Punkt" vorkommen kann, ja dass durch die Kollision zweier Bewegungen sogar eine sehr starke Reaktion entstehen kann. Und das ist scheinbar richtig, aber wer ist derjenige, der diese Reaktion erlebt? Ist es die eine oder die andere der beiden "Bewegungen"? Kann eine "Bewegung", die 100 Stundenkilometer repräsentiert, eine "Bewegung" erleben, die nur 10 Stundenkilometer oder irgendeine andere Geschwindigkeit repräsentiert? Ist es nicht das schon erwähnte "ewige Etwas", d.h. das "Lebewesen", das durch seine Identität mit der "absoluten Stille" hinter beiden Bewegungen die Reaktion erlebt? Ohne diese "Stille", ohne dieses "Etwas", das diese "Stille" ist, wären die "Bewegungen" oder ihre Kollision niemals erlebt oder erkannt worden. Und ohne Erleben oder Erkennen wäre das Leben doch vollkommen unmöglich. |
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