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(639-1052) 
 
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Die Benutzung des Buchstabenalphabets durch den Menschen ist auf dem Weg, genauso vollkommen zu werden wie seine Benutzung des Zahlenalphabets  1049. Dasselbe Streben, das damit endete, die Zahlensprache vollkommen zu machen, kommt nun bezüglich der Buchstabensprache zur Geltung. Der Zweck der Buchstabensprache ist es, ein System zu schaffen, mit dem man die Details im eigenen Bewusstseinshorizont direkter ausdrücken kann. Und hier hat man ebenfalls eine gewisse Vollkommenheit erreicht. Diese Vollkommenheit basiert wie im Zahlensystem auf dem Alphabetsystem. Aber das, was mit der Buchstabensprache ausgedrückt werden soll, ist auch viel komplizierter. Während man in der Zahlensprache nur den Wunsch oder die Absicht hat, das Vorhandensein der Einheiten als Zahl in den Vielzahlen auszudrücken, will man in der Rede- oder Buchstabensprache das spezielle Kolorit und die Struktur der Einheiten ausdrücken. Es ist daher viel einfacher zu zählen: eins, zwei, drei usw., als die besondere kleine Welt jeder einzelnen Einheit beschreiben zu müssen. Und hier befinden sich die Erdenmenschen denn auch im Hinblick auf ihre Fähigkeit, das Buchstabenalphabet zu benutzen, noch ein gutes Stück hinter ihrer Fähigkeit, das Zahlenalphabet zu benutzen, obwohl sie natürlich mit der letztgenannten Fähigkeit ganz gut große Rechenfehler machen können. Aber so wie sich der Horizont der Menschen erweiterte und zunehmend eine immer größere Anforderung an die Leistungsfähigkeit des Zahlensystems gestellt wurde, die erst dort kulminierte, wo dieses System so vollkommen war, dass es alle Zahlengrößen ausdrücken konnte, genauso befindet sich die Fähigkeit der Menschen, das Sprachsystem zu benutzen, ebenfalls in einem ständigen Wachstum und wird erst dort kulminieren, wo es das Kolorit aller Zahlengrößen zum Ausdruck bringt, die ganz genau dieselbe Unendlichkeit und damit die Analyse des Universums und des Lebewesens darstellen oder mit anderen Worten: die kosmischen Analysen des Lebens oder des Daseins. Bevor das Wesen diese Analysen, d.h. die absolute Wahrheit hinter allen Illusionen, nicht ausdrücken kann, ist es nicht zufrieden mit seiner Sprachfähigkeit, und vorher kulminiert die Benutzung dieser Fähigkeit nicht. Bis dahin muss das Wesen beständig Begriffe und Ausdrücke sowie die von ihnen abhängige Sicht des Lebens und Daseins verändern. Diese Erscheinungen können deshalb nur als "relativ" oder als lokale Details im eigenen Bewusstsein anzusehen sein. Das Wesen lebt dann noch im "Zeitlichen". Seine Sprache vermag noch nicht, das "Ewige" auszudrücken. Und solange sie das nicht tut, ist eine absolute Zufriedenheit, d.h. der absolute Frieden oder die absolute Seligkeit, unmöglich.


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