Lesen und suchen im Das Dritte Testament
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| Der physisch sichtbare Teil des Spiralkreislaufs weist eine von Primitivität zu Humanität ansteigende Skala auf, kann aber den Kreislauf nicht abschließen |
640. Auf Symbol Nr. 10 habe ich dieses Kreislaufprinzip auf eine solche Weise dargestellt, dass der Leser die Möglichkeit bekommt, zu sehen, wie sein eigenes Leben mit all seinen Details vollständig genau einen solchen Kreislauf ausmacht.
Der größte Kreislauf, den ich hier aufzeigen möchte, ist derjenige, der durch die Domänen der sechs Grundenergien gebildet wird. Von diesen ist der Erdenmensch mit dreien in direkter physischer Berührung, nämlich mit denen, die mit den Begriffen Mineralreich, Pflanzenreich und Tierreich bezeichnet werden. Bei einer höheren intellektuellen Erforschung dieser drei Bewusstseinsreiche kann der entwickelte Forscher nicht umhin zu sehen, dass die Lebensformen dieser Domänen eine gradweise ansteigende Entwicklung oder einen gradweise ansteigenden Entstehungszustand repräsentieren. Die Wesen der betreffenden Zonen weisen auf diese Weise eine in logischer Reihenfolge ansteigende Skala von Bewusstseinsvollkommenheit auf. Die primitivsten Lebensformen kommen somit im Mineralreich vor. Ja, sie sind hier so primitiv, dass sie von dem gewöhnlichen, rein materialistisch eingestellten Forscher nicht einmal als Lebensäußerungen akzeptiert, sondern schlichtweg nur als "Bewegung" oder "Energie" bezeichnet werden. Danach repräsentiert die Skala die vegetabilischen Lebensformen. Hier ist das Leben schon so fortgeschritten, dass es von der gewöhnlichen modernen materiellen Wissenschaft allmählich als Leben beobachtet und erkannt werden kann. Noch mehr können die animalischen Lebensformen, d.h. Tiere und Erdenmenschen, als Ausdruck für Leben und Bewusstsein von dieser Wissenschaft beobachtet werden. Da diese Wesen, wie erwähnt, in einer in Bezug auf Vollkommenheit gradweise ansteigenden Skala von Bewusstseinsäußerung vorkommen, wird hier deutlich, dass sie in Wirklichkeit eine Art Wachstum offenbaren. Wir sehen die verschiedenen Stufen dieses ganzen Wachstums. Diese Stufen sind natürlich innerhalb des Erdenmenschenniveaus am sichtbarsten. Man muss daher zwangsläufig erkennen, dass es keinen Menschen gibt, der berechtigterweise von sich sagen kann, dass er der entwickeltste oder klügste ist, den es gibt, genauso wie innerhalb desselben Niveaus natürlich auch kein Wesen existiert, dass zu Recht als das am wenigsten kluge bezeichnet werden kann, das es gibt. Jedes Wesen befindet sich also auf einer Stufe in einer Skala, die sich von Primitivität zu Intellektualität erstreckt. Dass die Wesen auf dem Weg sind, d.h. sich in einer Entwicklung von Primitivität zu Intellektualität befinden, kann nicht bestritten werden. Ein Wesen kann nicht existieren, ohne Erfahrungen zu machen. Und da das Erleben von Erfahrungen nur als Bereicherung des Bewusstseins existieren kann und da dies dasselbe ist wie Entwicklung, wird hier deutlich, dass kein Wesen existieren kann, ohne die Stufen der genannten Skala aufwärts zu wandern. Diese "Wanderung" oder "Bewegung" bewirkt also, dass die Tiere, wenn sie ausreichende Erfahrungen gesammelt haben, die erdenmenschliche Stufe erreichen. Dass dies Jahrmillionen an Zeit und Tausende von Wiedergeburten oder Erdenleben in Anspruch nimmt, verändert nicht das Prinzip. Die "Bewegung" aufwärts über die Stufen, die die Wesen der genannten drei Zonen hier repräsentieren, ist der Teil des Kreislaufs, der den physischen Sinnen zugänglich ist. Dass die "Bewegung" über Pflanzen-, Tier- und Erdenmenschenstufen hinauf zu noch weit höher liegenden Formen von Erlebenszuständen weitergeht, wird gerade durch den Umstand zur Tatsache, dass die Stufen der drei Zonen den Kreislauf nicht abschließen können. Ein Kreislauf besteht ja aus der Kulmination zweier Gegensätze. |
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