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(639-1052) 
 
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Der Herbst des Kreislaufs des 24-Stunden-Tages. Die Wirkungen des Kreislaufs des 24-Stunden-Tages werden vom Jahreskreislauf verschlungen  653. Vom Sonnenuntergang bis zur Mitternacht haben wir den "Herbst" des Kreislaufs des 24-Stunden-Tages. Hier sollte normalerweise für den Erdenmenschen die "Sommerentfaltung" im Kreislauf des 24-Stunden-Tages ein überstandenes Stadium sein. Die Wesen sollten in Wirklichkeit vollkommen von den Erlebnissen des Tages gesättigt sein und nur nach Ruhe und Stille verlangen, mit anderen Worten schläfrig und müde sein. Aber so ist es nicht. Die genannten Wesen haben die "Sommerentfaltung" des Kreislaufs ihres 24-Stunden-Tages weitgehend nach dem Sonnenuntergang, weil die "Herbstzone" dieses Kreislaufs, d.h. der Nachmittag, zu gewissen Zeiten des Jahres und an gewissen Stellen der Erde allzu kurz ist. Die Sonne geht unter, lange bevor die Tagesenergien der Wesen aufgebraucht sind und damit lange bevor die Wesen nach Ruhe verlangen oder schläfrig und müde sind. Die Nachmittagsentfaltung erstreckt sich deshalb zu den genannten Zeiten des Jahres weit hinein in die Domäne der Nacht. Dadurch entsteht hier eine Differenz zwischen den "Jahreszeiten" des Kreislaufs des 24-Stunden-Tages und der mentalen Entfaltung des Erdenmenschen. Diese Differenz entsteht als Folge dessen, dass die "Jahreszeiten" des Kreislaufs des 24-Stunden-Tages in einer rhythmischen Verlängerung und Verkürzung vorkommen. Dies gilt jedoch nicht in der Äquatorialzone, wo Tag und Nacht das Jahr über konstant gleich lang sind. Die Erdgebiete außerhalb der genannten Zone bekommen somit nach der Wintersonnenwende zunehmend längere Tage bis zur Sommersonnenwende und entsprechend immer kürzere Tage von dieser Sonnenwende bis zur Wintersonnenwende. Diese Verlängerung und Verkürzung der Tage kulminiert an den Polen, wo der normale Kreislauf des 24-Stunden-Tages ganz aufgehört hat, da der Tag in seinem längsten Erscheinen die Nacht aus dem 24-Stunden-Tag völlig entfernt. Seine Ausdehnung umspannt nämlich hier den Zeitraum von der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche bis zur Herbst-Tagundnachtgleiche, wonach dann die Dunkelheit der Nacht bis zur nächsten Frühjahrs-Tagundnachtgleiche ununterbrochen dominiert, obwohl die Erde natürlich ständig ihre 24-Stundenumdrehung um ihre Achse beibehält.


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