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(639-1052) 
 
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Wo der Kreislauf des 24-Stunden-Tages aufhört, verschwinden die Lebensbedingungen für animalisches und vegetabilisches Leben. Die Polgebiete sind ungeeignet für menschliche Manifestation oder menschliches Dasein  654. Wie wir sehen, werden Tag und Nacht des Kreislaufs des 24-Stunden-Tages also völlig vom Jahreskreislauf verschlungen, der hier im Polgebiet einen "Tag" von ca. 6 Monaten und eine entsprechende "Nacht" repräsentiert. Da die ganze erdenmenschliche mentale Entfaltung auf den "Jahreszeiten" eines normalen Kreislaufs des 24-Stunden-Tages beruht, wäre es hier im Polgebiet also schlecht um sie bestellt, wo es im Winter keinen Tag und im Sommer keine Nacht gibt. Aber es ist nicht allein das, dass es im Winter kein Sonnenlicht gibt, was es dem Erdenmenschen schwer macht, hier zu leben. Da auch die Erde ihre Wärme von der Sonne braucht, die also für die eine Hälfte des Jahres vom Polgebiet völlig ausgeschlossen ist und in der anderen Hälfte des Jahres sehr niedrig am Himmel steht, wenn sie auch ununterbrochen scheint, ist es klar, dass die eisige Kälte aus dem Weltraum hier in einem Übermaß zur Geltung kommt, ja die Polgebiete vollständig in Eiswüsten verwandelt und damit alle natürlichen Lebensbedingungen für erdenmenschliches Dasein oder kurz gesagt für jegliches animalische und vegetabilische Leben aus diesen Bereichen entfernt.


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