Lesen und suchen im Das Dritte Testament
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| Die Mikrowesen und die Verletzungen in einem Makroorganismus | 657. Das Dasein der Mikrowesen eines Organismus kann aber auch auf andere Weise gestört werden, ja diese Mikrowesen können sogar in einem gewissen Ausmaß ihre Lebensbedingungen in dem einen oder anderen speziellen Bereich ganz verlieren. Solche Störungen entstehen, wenn der genannte Organismus größeren oder kleineren Verletzungen ausgesetzt ist. Diese Verletzungen können natürlich so groß sein, dass der Organismus ganz untergeht. Wenn sie aber unter dieser Grenze bleiben, werden sie in den schwersten Fällen eine lebenslange Invalidität hinterlassen und in den leichteren Fällen eine Invalidität, die nur von vorübergehender Art ist. Dass eine solche Invalidität in ihrer schwersten Form das Dasein oder die Lebensbedingungen für die betroffenen Mikrowesen rauer und schwerer macht, als es sonst, ohne das Eintreten der Invalidität, für sie der Fall gewesen wäre, ist natürlich unvermeidlich. Bei den leichteren Formen von Invalidität kann die Unannehmlichkeit, die die Invalidität verursacht, im Hinblick auf die Mikrowesen ganz oder teilweise auf künstliche Weise überwunden werden. Die Mikrowesen haben also mit dieser Unannehmlichkeit zu kämpfen und dadurch erhalten sie eine forcierte Entwicklung oder eine größere Entwicklungsmöglichkeit, als es sonst der Fall gewesen wäre. Wenn wir dieses Problem hier vorgetragen haben, so deshalb, weil sich die Erdenmenschen, wie wir jetzt sehen werden, als Mikrowesen im Erdorganismus genau in einer solchen Situation befinden. Der Erdorganismus hat eine kleine "Invalidität", deren Unannehmlichkeit die Erdenmenschen in gewissem Grad auf künstliche Weise zu überwinden im Begriff sind. Und deshalb sollten wir hier die Gelegenheit nutzen, zu sehen, was eine solche Invalidität für die Mikrowesen in ihrem letzten Fazit verursachen kann und wie sie gerade mit diesem ihrem Fazit im großen Schlussfazit des Weltalls "Alles ist sehr gut" aufgeht. |
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